Der Melchizedek Orden

von Wolfgang Mikeleit


Der Melchizedek Orden heute 

Über den historischen Melchizedek Orden wissen wir leider nicht mehr, als uns die Bibel verrät. Nach Drunvalo war aber das so genannte Melchizedek Bewusstsein eine der ursprünglichen Komponenten der Schöpfung (siehe auch weiter unten "Eine Liebesgeschichte").

Wie auch immer, heutzutage wird der Melchizedek Orden durch Drunvalo Melchizedek und die anderen, dieser Bewusstseinsströmung angeschlossenen Schulen repräsentiert. Nach den Lehren der "Sieben Strahlen" (die sieben Farben des Regenbogens, die jeweils einer der spirituellen Hauptrichtungen zugeordnet sind) entspricht der Melchizedek Orden dem "Blauen Strahl". Dieser Strömung sind unter anderen z.B. auch Tchan und der Taoismus zugeordnet.

Wir halten Drunvalo Melchizedek und seine Lehren allerdings für so relevant, dass wir Ihnen hier einen kleinen Überblick über Drunvalo Melchizedek und seine "Flower of Life" (Blume des Lebens) Bewegung geben möchten.


Wer ist Drunvalo Melchizedek? 

Drunvalo Melchizedek

Drunvalo Melchizedek

Als US-Amerikaner geboren, studierte er auf der Universität Berkeley Physik und Mathematik. In dieser Zeit bekam er fast täglich Kontakt zu interdimensionalen Ebenen, ohne dass er dies bewusst angestrebt hätte. Er erkannte, dass seine Studienfächer nicht die unverrückbaren Wahrheiten sind, als die sie ihm ursprünglich erschienen waren. Ähnlich wie in der Archäologie sah er, dass offen liegende Wirklichkeiten verleugnet wurden, wenn sie nicht in das Denkgebäude dieser Wissenschaften passten.

Bei diesem Studium hatte er seine linke (männliche bzw. logische) Gehirnhälfte trainiert. Nun wechselte er - im letzten Viertel seines Studiums - zur Stimulation der anderen Hälfte seines Gehirns (die emotionale, rechte Seite), zu den schönen Künsten, die er weitere zwei Jahre studieren wollte. Aber auch hier erkannte er, dass ihn dies nicht befriedigen konnte. In diesem Stadium - wiederum im letzten Viertel seines Studiums - wurde das Schulsystem der Vereinigten Staaten durch "Kent State" vorübergehend geschlossen. "Kent State" bedeutete, - bedingt durch den Vietnamkrieg - dass alle Studenten ohne Abschlussprüfung automatisch ein Diplom mit der Note Zwei erhielten, so auch er. Nachdem er 1970 sein Staatsexamen bekommen hatte und Vietnam hinter ihm lag, erschienen ihm sein eigenes Land und seine Gesellschaft absolut unbefriedigend. Er entschied sich, Abschied zu nehmen und hinauszugehen in die Einsamkeit der kanadischen Berge - was schon immer sein Traum war.

Er zog nach Kanada und lernte dort seine damalige Frau Rene kennen. Zu zweit zogen sie hinaus, weit weg von jeder Zivilisation. In einem kleinen Häuschen an einem See lebten sie, meilenweit von jeder Straße entfernt. Bald gefiel es ihm dort viel besser, als in irgendeiner Stadt. Er begann Musik zu spielen, machte ausgedehnte Wanderungen durch die unendlichen Wälder, lebte in und mit der Natur. Schon bald fanden sich bei ihm viele Freunde ein, die teilweise von weit her kamen. Sein Haus wurde täglicher Treffpunkt und dennoch fand er in dieser Zeit zu sich selbst und zu seinem inneren Kind. Diese Phase bezeichnete er als entscheidend für seine weitere spirituelle Entwicklung.

Durch Studieren alter Schriften fand er heraus, warum ihm unser westliches System beim Studium solche Schwierigkeiten bereitet hatte: Kunst, Wissenschaft und Religion waren im Altertum so ineinander verwoben, dass beide Gehirnhälften gleichzeitig stimuliert wurden, was im modernen Schulsystem der westlichen Welt leider nicht mehr der Fall ist. Modernste Erkenntnisse haben ergeben, dass die volle Kapazität des menschlichen Geistes nur dann genutzt werden kann, wenn beide Gehirnhälften synchron zusammen arbeiten.

Spirituelle Erfahrungen

In Kanada erlernten er und seine Frau bei einem Hindulehrer die Meditation. Nach vier oder fünf Monaten erschienen ihm völlig unerwartet ein grüner und ein violetter Engel in der Meditation, die ihm erklärten, dass sie "er selbst" (ein Ausdruck seines höheren Selbstes) seien. Sie führten ihn zu vielen verschiedenen physischen und aufgestiegenen spirituellen Lehrern, bei denen er weiteres spirituelles Wissen erhielt. Vielfach wurde er auch in Lehren unterwiesen, wie sie zum Beispiel von Sri Yukteswar und Yogananda gelehrt wurden.

Er studierte eingehend alle großen Weltreligionen, auch den Taoismus und den Sufismus. In seinen Workshops betonte er jedoch immer wieder, dass erst durch die ursprünglichen spirituellen Lehren der Indianer sein spirituelles Wachstum beginnen konnte. Bedingt durch seine vorige Inkarnation bei den Taos-Indianern in New Mexico waren die indianischen Lehren sozusagen eine Art "Torweg" zu seiner weiteren spirituellen Entwicklung.

Er erkannte bald, dass alle Religionen trotz unterschiedlicher Techniken, auf den verschiedensten Wegen zum gleichen Ziel führen. Daher favorisiert er - ebenso wie Tchan - auch keine der spirituellen Richtungen oder Religionen.


Der "Flower of Life" - Workshop und die Merkabameditation 

All seine Erfahrungen und sein spirituelles Wissen fasste er in seinen so genannten "Flower if Life" - Workshops zusammen. "Flower of Life" (Blume des Lebens) bezieht sich auf ein uraltes Symbol, das - unabhängig von der jeweiligen religiösen oder spirituellen Strömung - in allen Kulturen der Menschheit immer und immer wieder auftaucht. Und dies rund um den Erdball. Selbst Leonardo da Vinci befasste sich eingehend mit der Symbolik und Geometrie dieses Zeichens.

Die Blume des Lebens

Die Blume des Lebens, "Flower of Life" (FOL)

Im Osiris Tempel von Abydos, Ägypten, befindet es sich ebenfalls auf einer Wand - vor 6.000 Jahren dort hinein gebrannt mit einer Technik, die sich selbst heute keiner der Wissenschaftler erklären kann. In China wurde vor einigen Jahren in der Himalayaregion eine weiße Pyramide gefunden. Als man diese öffnete, befand sich in der einzigen, zentral angelegten Kammer, auf dem Fußboden die Blume des Lebens. Sonst nichts...

Das Wissen, wie die Symbolik und Mathematik dieses Zeichens zu interpretieren sind, wird "Heilige Geometrie" genannt und geht in der uns bekannten Zivilisation zurück bis auf Plato. Nach ihm sind bekanntlich die fünf so genannten Platonischen Körper (Würfel, Tetraeder, Oktaeder, Ikosaeder und Dodekaeder) bezeichnet, die jeder Geometrieschüler kennen gelernt haben dürfte.

Die fünf platonischen Körper

Die fünf platonischen Körper

Alles in der Natur, angefangen vom Wachstum aller Kristalle, basiert auf diesen platonischen Körpern, zum Teil alleinstehend oder in Kombination. Auch das biologische Leben ensteht aus einer Kombination von zwei Tetraedern, einem so genannten "Sterntetraeder", wie wir weiter unten noch sehen werden.

Verbindet man die Mittelpunkte der Kreise des FOL-Symbols in bestimmter Art und Weise, findet man alle fünf platonischen Körper in diesem Symbol implementiert. Zudem finden sich fast alle Naturkonstanten in den Winkelbeziehungen wieder. Es würde zu weit führen, alle Dinge aus der Blume des Lebens hier darzustellen. Drunvalo geht soweit zu behaupten, dass die ganzen Funktionsmechanismen der Schöpfung darin enthalten sind.

Die "Heilige Geometrie", die wahre Geschichte der Menschheit, das UFO-Phänomen, die Kornkreise und die so genannte Merkabameditation sind fester Bestandteil des FOL-Workshops.

Bei der Merkabameditation handelt es sich um eine Atem- und Meditationstechnik, bei der die den menschlichen Körper umgebenden, auf den Gesetzen der "Heiligen Geometrie" beruhenden Energiefelder, aktiviert werden können. Dies hat eine alle Körper energetisierende und spirituelle Fähigkeiten fördernde Wirkung. Dieses aktivierte, rotierende Energiefeld bezeichnet man auch als "Merkaba". Diese Merkaba basiert von der geometrischen Struktur her auf einem so genannten Sterntetraeder, also zwei Tetraedern, die sich gegenseitig durchdringen. Der eine Tetraeder zeigt dabei mit der Spitze nach oben, der andere nach unten. Es bildet sich sozusagen ein dreidimensionaler Davidstern

Der Sterntetraeder

Der Sterntetraeder

Man fragt sich nun, inwiefern dieser Sterntetraeder etwas mit den Energiefeldern des menschlichen Körpers zu tun hat. Ein ganz simples Beispiel wird dies verdeutlichen.

Bei der Enstehung des Lebens, ab der ersten bis zur vierten Zellteilung nach der Befruchtung, folgt alles Leben dem selben Schema. Egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, bis zur Enstehung der ersten acht Zellen bleibt der Wachstumsprozess absolut identisch. Diese acht Zellen ordnen sich so an, dass sie den geringstmöglichen Raum einnehmen. Heraus kommt dabei die Form eines Sterntetraeders!

Die ersten acht Zellen im Zusammenhang mit dem Flower of Life Symbol

Die ersten acht Zellen im Zusammenhang mit dem Flower of Life Symbol

Verblüffend, nicht wahr? Diese ursprünglichen acht Zellen lokalisieren sich beim Menschen auf der Höhe des Perineum. Im menschlichen Körper werden alle Zellen in ca. sieben Jahren einmal durch Zellteilung ersetzt. Nur diese acht ursprünglichen Zellen nicht... Weiterhin hat man mit Mikrowellenscannern nachgewiesen, dass diese Sterntetraederstruktur sich elektromagnetisch um den ganzen Körper herum ausbildet.

Das Sterntetraederfeld um den menschlichen Körper

Das Sterntetraederfeld um den menschlichen Körper

Diese Energiefelder sind die Basis für die Merkabameditation. Sie sehen, in dem "Flower of Life" Symbol steckt mehr drin, als man auf den ersten Blick glauben möchte. Und der Sterntetraeder ist nur eine von vielen geometrischen Strukturen, die in der Blume des Lebens verborgen sind...

Da die Technik der Merkabameditation relativ komplex ist und bei falscher Anwendung zu ernsthaften Problemen führen kann, hat Drunvalo darauf bestanden, dass nur speziell ausgebildete Lehrer, so genannte "Facilitator", diese Technik lehren dürfen. Daher stellen wir diese Technik auch nicht auf unseren Seiten vor. Zudem ist das dazu gehörige Basiswissen derart umfangreich, dass es den Rahmen dieser Seite bei weitem sprengen würde, wollte man all dies hier veröffentlichen.

Sollten Sie jedoch wirkliches Interesse daran haben, einen "Flower of Life" - Workshop zu besuchen und diese Technik zu erlernen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir selbst haben in unseren Reihen einen Facilitator, wir werden Sie dann mit ihm oder einem anderen, für Sie und Ihre Region zuständigen Facilitator in Verbindung bringen.


Die Pranameditation (Einheitsatmung), nach Sri Yukteswar und Drunvalo Melchizedek 

Diese Form der Meditation wurde Drunvalo Melchizedek vor einiger Zeit von einem der aufgestiegenen Meister, Sri Yukteswar, übermittelt. Sri Yukteswar war der Lehrer von Paramahansa Yogananda. Drunvalo erhielt ausdrücklich den Auftrag, sie an alle Menschen weiter zu geben. Mittlerweile ist sie auch in dem neuesten Buch von Drunvalo, "Aus dem Herzen leben", auf Deutsch veröffentlicht worden (siehe Bücherseite).

Sri Yukteswar erschien Drunvalo während einer Vorbereitungsmeditation für einen Workshop und sagte: 'Vergiss alles, was Du vor hattest und lehre die Teilnehmer folgendes...' Dann erläuterte er Drunvalo diese Meditation und meinte, diese Form der Meditation sei eine der höchsten Formen des Krija-Yoga. Sie kann, sofern sie mit absoluter Liebe für alles Leben überall durchgeführt wird, sofort zu einer unglaublich positiven inneren Transformation führen. Sie kann einen Menschen so verändern, dass er niemals mehr derselbe ist, der er vorher war. Wir haben diese Meditation bei Drunvalo erlernt und freuen uns, Ihnen diese Meditation heute hier vorstellen zu können.

Einleitend muss allerdings noch kurz auf die so genannte Pranaröhre und ihre Bedeutung eingegangen werden. Eigentlich ist dieses Thema sehr komplex, aber eine kurze Abhandlung ist ausreichend, da die Funktion der Pranaröhre und ihre Anwendung bereits in Ihrem Unbewussten abgespeichert ist. Dies führt dazu, dass Ihr Unterbewusstsein genau weiß, was es zu tun hat, während Sie meditieren. Übertragen hat sich diese Information über unser morphogenetisches Feld, welches auch "kollektives Unterbewusstsein" genannt wird.

Prana (oder Chi, Od, Äther, Orgon wie es einige andere Autoren bezeichnen) ist die universelle Lebenskraft, die jeglichem Leben überall erst seine Existenz ermöglicht. Ohne Nahrung kann ein Mensch wochenlang überleben, ohne Wasser immerhin noch ein paar Tage, ohne Luft ein paar Minuten, aber ohne Prana kann er überhaupt nicht leben. Aus Unwissenheit nehmen wir aber unser Prana nur mit der Luft durch die Nase auf. Dadurch wird ein sehr wichtiges Organ für die geistige Entwicklung und die außersinnliche (oder geistige Wahrnehmung) unterversorgt: unsere Zirbeldrüse. Diese sitzt exakt in der geometrischen Mitte des Kopfes und hat die Form eines Auges. Sie ist hohl, hat eine Linse und sogar Farbrezeptoren, nur dass sie nach oben sieht. Wozu? Um geistige Wahrnehmungen überhaupt erst zu ermöglichen.

Durch unsere unbewusste Atemtechnik haben wir den Fluss des Pranas vernachlässigt und sind so in das polare Denken abgerutscht, das uns die Wahrnehmung der Einheit allen Seins verlieren ließ. Durch bewusstes Atmen können wir diesen "Fehler" wieder rückgängig machen und unsere Wahrnehmung wieder auf die geistigen Realitäten erweitern. Mit Hilfe der hier erklärten Prana-Atmung ist dies möglich. Wie nehmen wir nun Prana auf? Im Idealfall geschieht das durch und entlang der so genannten Pranaröhre, einer Art feinstofflicher Zugangskanal und fester Bestandteil unseres feinstofflichen Körpers, auch Astralkörper genannt. Für uns ist es nun wichtig zu wissen, dass die Pranaröhre entlang der Wirbelsäule verläuft (siehe Abbild). Sie beginnt exakt eine Handspannenlänge über dem Kopf und endet eine Handspannenlänge unter unseren Füßen. Die Pranaröhre hat den Durchmesser, den wir erhalten, wenn wir Daumen und Mittelfinger zu einem Kreis schließen. Sie tritt von oben durch die Schädeldecke und von unten durch das Perineum in den Körper ein. Sie verläuft etwas vor der Wirbelsäule, also zwischen Wirbelsäule und Körpermitte.

Die Pranaröhre

Die Zirbeldrüse befindet sich direkt innerhalb der Pranaröhre. Atmen wir das Prana durch die Pranaröhre ein (also Luft normal durch die Nase atmen, Prana aber durch bildhafte Vorstellung durch die Pranaröhre), versorgen wir auch die Zirbeldrüse wieder ausreichend mit Energie. Entlang der Pranaröhre sind auch alle Chakren (feinstoffliche Energiezentren) angeordnet, dies aber nur nebenbei. Dass die Pranaröhre und die Chakren real und keine Einbildung sind, geht auch aus neuesten Untersuchungen hervor, bei denen man mit Hilfe von speziellen Mikrowellendetektoren die Existenz dieser feinstofflichen - sprich vierdimensionalen Energien und Strukturen - sicht- und messbar gemacht und bewiesen hat. Denn alle höherdimensionalen Vorgänge beinhalten auch Komponenten der unteren Dimensionen, d.h. sie rufen Interferenzen in elektromagnetischen Feldern hervor, die frequenzmäßig im Mikrowellenbereich angesiedelt sind. Durch dieses Phänomen sind sie elektronisch messbar geworden. Diese Forschungen sind heute soweit fortgeschritten, dass ein geschulter Techniker mit der entsprechenden Ausrüstung anhand der bildhaften Darstellung der Chakren genau sagen kann, in welcher mentalen, emotionalen, körperlichen und geistigen Verfassung ein Mensch ist. Das, was die Auraleser und Hellsichtigen schon immer behauptet haben, ist heute wissenschaftlich verifiziert. Wichtig zu wissen ist, dass das Prana immer der mentalen, bildlichen Vorstellung folgt. Wollen wir daher wieder das Prana in der richtigen Art und Weise aufnehmen (und damit unsere Zirbeldrüse und unsere geistige Wahrnehmung reaktivieren), so müssen wir unsere Fähigkeit zur bildhaften Vorstellung in Verbindung mit dem Atem einsetzen.

Das Ein- und Ausatmen sollte tief und bewusst erfolgen, beim Einatmen zuerst den Bauch, dann die Zwerchfellregion und abschließend die Brust mit Luft füllen, das Ausatmen erfolgt ganz von alleine (Pranayama). Beim Einatmen stellen wir uns vor, wie das Prana entlang der Pranaröhre von oben durch den Kopf in den Schädel und gleichzeitig von unten durch das Perineum (die Stelle zwischen Hoden oder Vagina und After) in den Körper einströmt. Man kann es sich als Licht vorstellen, dessen Farbe und Helligkeit der eines Gewitterblitzes entspricht. Beide Energieströme treffen sich im Herzen und erzeugen dort eine hell strahlende, goldene Lichtkugel mit dem Durchmesser von zwei Handspannen. Die Strahlkraft dieser Lichtkugel umhüllt den gesamten Körper. Beim Ausatmen behalten wir diese Vorstellung bei, d.h. auch beim Ausatmen strömt das Prana weiterhin von oben und unten entlang der Pranaröhre in den Körper ein. Ist der Pranafluss einmal in Gang gesetzt, fließt er ca. 48 Stunden automatisch weiter. Alleine diese Atemtechnik, jeden Tag drei Atemzüge lang fortgeführt, kann schon wahre Wunder bewirken.

Doch zurück zu unserer eigentlichen Meditation. Zuerst suchen Sie sich einen Platz, an dem Sie ungestört meditieren können. Eine schöne Meditationsmusik und eine Kerze (als Symbol für das Licht des All-Einen) sowie Räucherstäbchen können hilfreich sein, sind aber kein Muss. Faktisch aktivieren eine gute Meditationsmusik und eine angenehme Atmosphäre die rechte Gehirnhälfte, so dass eine synchrone Arbeitsweise beider Gehirnhälften gewährleistet ist. Die linke Gehirnhälfte arbeitet logisch, rational, während die rechte Gehirnhälfte intuitiv, kreativ und musisch arbeitet. Sind beide Gehirnhälften gleichermaßen aktiviert, kann sich erst die wahre Kapazität unseres Geistes entfalten. Modernste wissenschaftliche Studien der Gehirnforschung (siehe Superlearning etc.) haben dies belegt.

Nehmen Sie eine Körperhaltung ein, die Ihnen ein entspanntes, ruhiges Meditieren erleichtert. Es ist keine bestimmte Körperhaltung vorgeschrieben. Wenn Sie z.B. den Yogasitz bevorzugen, nehmen Sie diese Körperhaltung ein, aber auch ein normales Sitzen in einem bequemen Sessel ist O.K. Wichtig ist nur, dass der Körper bequem ruhen kann, so dass keine Störungen durch den Körper zu erwarten sind. Andererseits sollte diese Meditationshaltung aber nicht schlaffördernd sein (z.B. liegend), sonst könnten Sie den wichtigsten Teil der Meditation im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen. Wenn irgendwie möglich, sollte man aufrecht sitzen, die Wirbelsäule gerade aufgerichtet.

Sie sitzen nun also in Ihrer angenehmsten Meditationshaltung. Atmen Sie mehrfach tief und bewusst ein und aus. Lassen Sie den Atem in seinen natürlichen Rhythmus übergehen und versetzen Sie sich in Ihrer Vorstellung an einen wunderschönen Ort in der freien Natur. Wählen Sie sich den Ort aus, der Ihnen am schönsten erscheint, wo Sie sich wirklich absolut wohl fühlen. Sehen Sie die Natur, die Pflanzen, Bäume und Blumen, riechen Sie den Duft der Blüten. Hören Sie das Plätschern des Wassers eines nahe gelegenen Baches oder das Rauschen der Brandung eines Meeres. Sehen Sie das Blau des Himmels, fühlen Sie die warmen Strahlen der Sonne auf Ihrer Haut. Werden Sie sich der Schönheit dieses Ortes bewusst, genießen Sie ihn. Lassen Sie in Ihrem Herzen die Dankbarkeit und Liebe für Mutter Erde aufsteigen, die Ihnen diesen wunderschönen Ort geschenkt hat. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Pranaröhre und lassen Sie diese tief empfundene Liebe und Dankbarkeit für Mutter Erde durch Ihre Absicht entlang der Pranaröhre in die Erde hinein fließen, bis hinab in den Mittelpunkt der Erde.

Lauschen Sie nun einige Minuten nach innen, denn die Liebe von Mutter Erde wird erwidert werden, schließlich sind wir alle ihre Kinder. Sie ist - wenn auch einige Menschen aus Ignoranz dies nicht wahrhaben wollen - ein voll bewusstes Wesen, erfüllt mit einer unglaublichen Liebe für alle ihre Geschöpfe. Diese energetische Antwort ist fühlbar und kann von einer Art angenehmer Gänsehaut begleitet werden. Die Energie fließt nun als terrestrisches Prana von unten durch die Pranaröhre in uns ein und erfüllt den ganzen Körper. Das terrestrische Prana steht auch für die weibliche Energie, die große Mutter, den Yin-Aspekt allen Seins.

Ohne nun die Liebe für Mutter Erde zu unterbrechen, wenden wir nun unsere Aufmerksamkeit dem Himmel über uns zu, sehen vor unserem geistigen Auge die Schönheit der Sterne und Galaxien, quasi als Sinnbild für den Gottvateraspekt. Auch ihm schicken wir entlang der Pranaröhre unsere Liebe nach oben, wo sie sich in einer Höhe von etwa 60 km über die ganze Erde verteilt und erwarten die innere Antwort. Auch diese lässt nicht lange auf sich warten, sie ist deutlich spürbar. Dieses solare Prana fließt über die Pranaröhre von oben durch unser Scheitelchakra in uns ein. So strömen nun die Energien von Vater Himmel und Mutter Erde in uns ein, entlang der Pranaröhre und bilden im Herzchakra (das feinstoffliche Energiezentrum auf der Höhe des Brustbeines) eine goldene Lichtkugel, deren Energie den ganzen Körper durchstrahlt und eine Lichtaura um den ganzen Körper herum bildet (siehe Abbild).

Nach dem Gesetz des mentalen Gegenwertes müssen wir aber auch etwas geben, wenn wir etwas empfangen haben. Daher besteht die dritte Stufe darin, dass wir all diese empfangene Liebe von Mutter Erde und Vater Himmel an die gesamte Schöpfung zurückgeben.

Wir stellen uns eine goldene Lichtkugel vor, die unseren gesamten Körper umhüllt und die angefüllt wird durch das einströmende Prana und der Liebe des Vaters und der Mutter, sowie unserer eigenen Liebe für alles Leben überall, für die gesamte Schöpfung. Wenn diese Lichtkugel bis zum Bersten mit diesen Energien angefüllt ist, lassen wir diese Lichtkugel mit der Geschwindigkeit eines Gedankens sich ausdehnen, weiter und weiter, bis sie die gesamte Schöpfung umfasst, bis zurück zum göttlichen Ursprung allen Seins. Es fließen also die Energien von Mutter Erde und Vater Gott entlang der Pranaröhre in uns ein, treffen sich im Herzchakra und strahlen im selben Augenblick kugelförmig aus und durchdringen so die gesamte Schöpfung. In diesem Zustand atmet uns im wahrsten Sinne des Wortes Gott! Diese für Sie selber unmittelbar fühlbaren, wunderbaren, Körper, Seele und Geist harmonisierenden und heilenden Energien, werden Sie mehr überzeugen, als tausend Worte es jemals könnten.

Dazu kommt noch ein wichtiges Faktum: In diesem Zustand visualisierte Ideen, Wünsche und Fürbitten haben in diesem Zustand die Tendenz, sich unglaublich schnell zu realisieren. Erkennen Sie die Möglichkeiten, die sich hieraus ergeben? Bitte achten jedoch darauf, dass sich nur solche Ideen, Wünsche und Vorstellungen realisieren lassen, die Ihrem Wohl und dem Wohl aller Menschen, Tiere und Wesen und allem Leben überall dienen, zumindest aber niemand anderen einschränken oder schädigen können. "Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu..."

Die durch diese Meditation erfahrbaren spirituellen Erkenntnisse gehören zu den wichtigsten Informationen und Erfahrungen überhaupt, denn sie helfen uns, uns daran zu erinnern, WER WIR WIRKLICH SIND und woher wir W I R K L I C H kommen! Wie sagte Drunvalo Melchizedek so zutreffend:

"Wir sind keine menschlichen Wesen, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen."

Wie wahr, wie wahr... Wer die Einheit allen Seins einmal erlebt hat, für den ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Illusion der Trennung verflüchtigt sich wie der Nebel in der Morgensonne und bedingungslose Liebe erfüllt unser Herz. Diese Meditation ist eventuell die wichtigste Erfahrung, die Sie je in diesem, vielleicht sogar in all Ihren Leben, machen werden. Eine spirituelle Veränderung, die keine "unerwünschten Risiken und Nebenwirkungen" hat, außer der, dass Ihr Leben von nun an in allen Belangen wesentlich harmonischer, gesünder und zufriedenstellender verlaufen wird.


Eine Liebesgeschichte 

Eine Lektion gegeben von Drunvalo Melchizedek im "Archangel Michael Conclave" Banff Springs, Kanada,
im März 1994. Übersetzung aus dem Englischen von Wolfgang Mikeleit, April 1997.

Dies ist eine Liebesgeschichte zwischen Euch und mir. Es gab eine Zeit vor der Zeit, sehr lange her, bevor wir dieses Universum geschaffen haben, als Ihr und ich noch Eins waren, absolut EINS. Jenseits aller Worte, jenseits aller Gedanken, das einzige, was wir denken konnten, war: Wir sind EINS. Wir waren Gott. Ich muss das Wort "wir" verwenden, aber es sagt nicht wirklich das aus, was war und ist. Bevor jedes der wellenförmigen Universen geschaffen wurde, mitsamt seinen verschiedenen dimensionalen Ebenen (und die Universen sind weit, möglicherweise weiter und größer als Ihr es Euch je vorstellen könnt, all die Sterne, die Ihr in der unendlichen Weite des Raumes sehen könnt, mit allen Atomen innerhalb eines jeden Punktes, all dies ist nichts im Vergleich zu dem, WAS DA IST), waren Ihr und ich in einer absoluten Einheit. Und wir entschieden uns, dieses Universum zu erschaffen und wir taten es in einer ganz spezifischen Art und Weise. Wir wählten eine spezifische Form, welche eigentlich noch keine Form war, sondern eine kugelförmige Sphäre. Und aus dieser Sphäre ging alles hervor, was wir wissen und alles, was wir nicht wissen. Es gibt keine Ausnahme, alle Lebensformen, alle Körper, alle planetaren Formen und alles was sich dahinter befindet, all dies kam aus einem einfachen, kleinen runden Ball.

Als wir dieses externe Universum geschaffen hatten, welches für uns ein Experiment darstellte, entschieden wir uns, in dieses Universum hinein zu gehen. Es ist kein Problem für den Geist, für einen großen Geist, für Gott, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein. Es ist ein Faktum, dass Gott an allen Orten gleichzeitig sein kann. Und so teilte sich Gott. Ein Teil von IHM blieb jenseits jeder Form außerhalb des Experimentes, ein anderer Teil ging in das Experiment hinein. Und wiederum verwendeten wir eine sehr spezifische Form, die das Experiment erschuf - eine spezielle Form und ein Muster, das manchmal als die Merkaba bezeichnet wird (Mer = gegenläufig rotierende Energiefelder, ka = Geist, ba = Körper, also gegenläufig rotierende Energiefelder aus Körper und Geist). Und Gott ging in die Schöpfung und erfuhr direkt, was durch IHN geschaffen worden war.

Diese Bewusstseinsform wird auch als Melchizedek Bewusstsein bezeichnet. Es war formlos und es gab nichts anderes als Geist und Bewusstsein. Es gab noch keine Schöpfung, nur die Urform. Von diesem Punkt aus teilte sich das Bewusstsein Gottes ein weiteres Mal und erschuf so das Christusbewusstsein. Und dieses Bewusstsein beinhaltete die Möglichkeit, Formen zu bilden. Alle Formen, auf allen Ebenen, egal wo sie sich befinden oder wo sie herkommen, kamen aus und vom Christusbewusstsein. Aber als das Melchizedek Bewusstsein sich teilte, entstand automatisch eine dritte Komponente, welche auch die Ultimative Persönlichkeit des Universums genannt werden kann, die alles Leben beinhaltet. Diese ultimative Persönlichkeit wird oft als Gott bezeichnet. Es ist Jehova oder Jahwe. Es wurde mit einem Namen bedacht, denn es befindet sich innerhalb der Wellenform, es kann definiert werden. Aber der Aspekt Gottes außerhalb des geschaffenen Universums kann nicht definiert werden, kann nicht einmal diskutiert werden, ja, man kann noch nicht einmal darüber sprechen. Es gibt nichts in uns, auf allen Ebenen, welches diesen Aspekt erreichen könnte, außer wir wären, WER WIR SIND, ein Tropfen des Originals - aber wir verfügen über keine Sinne, die diesen Punkt wahrnehmen könnten.

Für eine sehr lange Zeit fuhren wir so fort in dieser spezifischen Art und Weise. Diese drei Komponenten werden in den moderneren Zeiten der westlichen Christenheit als Vater, Sohn und heiliger Geist bezeichnet. Der Vater ist die ultimative Persönlichkeit, der Sohn ist der Christus und der formlose heilige Geist ist der Melchizedek-Aspekt. Es wurden ihnen immer wieder viele Namen gegeben, innerhalb von Raum und Zeit. Zu einem bestimmten Zeitpunkt war es möglich (und das Leben tut wirklich alles, solange es eine Möglichkeit sieht, etwas zu tun, zumal es sich ja um ein Experiment handelt) zu erkennen, dass es eine besondere Art und Weise gab, das Universum, welches wir erschaffen wollten, zu erfahren und diese Realität zu erleben, die in dieser Form noch nie vorher ausprobiert worden war. Und so versuchten wir es. Wir versuchten es mehrer Male, aber jedes Mal versagte es. Es war eine Katastrophe, es war eine absolute Katastrophe. Das letzte Mal war es unter dem Namen Luzifer-Rebellion bekannt geworden. Es war keine Rebellion im eigentlichen Sinne, obwohl es so benannt wurde und viele Leute es in dieser Art und Weise betrachten. Und es begann im Königreich der Engel.

Ihr müsst wissen, Gott erschuf zwei sehr spezielle Engel, es waren die mächtigsten ihrer Art, die erstaunlichsten Engel die ER je erschaffen hatte. Einer war Erzengel Michael, der andere war Luzifer. Luzifer war (sein wirklicher Name bedeutet "Der Strahlende") der Prototyp eines Topmodells, es gab nichts, was noch höher über ihm stand. Er besaß das gesamte Verständnis des Wissens, vom Anfang bis zum Ende aller Zeiten. Das einzige Wesen, das über ihm stand, war Gott selbst, aber in Gestalt der ultimativen Persönlichkeit, denn Christus und Melchizedek standen auch über ihm, die Dreieinigkeit, wenn ihr so wollt. Aber außer dieser gab es nichts über ihm, keine anderen Wesen jenseits davon. Und wie ihr aus Eurem eigenen Leben wisst, strebt die menschliche Erfahrung immer danach, irgendwelchen Vorbildern nachzueifern, um das Beste zu erreichen, was möglich ist. Wir haben hierzu unsere Helden und großen Persönlichkeiten aus der Geschichte, deren Eigenschaften uns im Moment erstrebenswert erscheinen, um noch besser zu werden. Ja, wir wollen sogar besser sein als unsere Vorbilder. Dazu dienen uns die Modelle unserer Helden. Aber Luzifer und Michael hatten dieses nicht. Es gab niemanden, dem sie nacheifern konnten. Die Anweisungen für Luzifer und Michael waren sehr unterschiedlich. Sie wählten zwei vollkommen entgegen gesetzte Wege. Das war kein Zufall, dies war göttliche Absicht. Michael blieb verbunden mit allem Leben und mit Gott und der gesamten, kreierten Schöpfung, nach dem ursprünglichen Plan. Er verlor diese Verbindung niemals. Dies war sein Job, er war sozusagen permanent verbunden mit dem Licht, könnte man sagen.

Luzifer dagegen wählte einen vollkommen anderen Weg, dessen Same schon beim Beginn der Schöpfung gelegt wurde. Er hatte niemanden, dem er nacheifern konnte, nur die heilige Dreieinigkeit. Also versuchte er, wie die Dreieinigkeit zu sein, er versuchte sogar besser als diese zu sein, besser als Gott selbst. Er versuchte in die Regionen aufzusteigen, in denen Gott sich befindet. Dies war seine Aufgabe. Und die Art des Weges, die er gewählt hatte, basierte auf dem Wissen um die Merkaba, die Alles Was Ist, erschaffen hatte. Er wusste, was dies war. Er wusste, welche Form sie hatte, die Form einer lebenden Galaxie, in welcher wir leben. Wenn Ihr Euch den Hitze - Mantel um eine Galaxie anseht, sieht er aus wie eine fliegende Untertasse. Die fliegenden Untertassen kopieren in Wirklichkeit diese Form, die überall auf allen Ebenen im Universum beobachtet werden kann, nicht nur im makrokosmischen Bereich. Und so erschuf er eine externe Merkaba, ein synthetisches Feld, welches interdimensionale Raum- und Zeiteigenschaften besaß. Es konnte sich frei innerhalb von Raum, Zeit und den Dimensionen bewegen. Es war das, was wir eine fliegende Untertasse nennen. Er war der Erfinder der fliegenden Untertasse.

Weiterhin begann er, eine eigene Realität zu erschaffen, eine Realität, die vom Rest der Schöpfung getrennt war, getrennt von Michael. Dies war so angeordnet, denn das Leben wollte diese Erfahrungen nun einmal machen. Nur Luzifer glaubte, dass er dieses Experiment dieses Mal zur Vollendung bringen könnte, entgegen den früheren drei Fehlschlägen. Niemand vermochte ihm so richtig zu glauben, aber nach der Bibel haben sich immerhin ein Drittel aller Engel von ihm überzeugen lassen. Aber die Mehrheit entschied sich dagegen und lehnte sich zurück, um das Experiment zu beobachten. Tatsächlich gibt es bis heute nur wenig Beteiligung an dem, was wir Licht und Dunkel nennen.

Die Mehrheit der Bewusstseine beobachtet nur ganz einfach was geschieht, ohne sich auf die eine oder andere Art und Weise darin verwickeln zu lassen. Es gibt vier verschiedene Arten von Wesen innerhalb des Lebens. Einige kommen aus dem Licht. Ihr Lebenszweck ist es, sich im Rahmen der göttlichen Ordnung zu bewegen, Harmonie, Frieden und Licht in den Kosmos zu bringen. Dann gibt es die Wesen des Chaos, der Dunkelheit, welche die Feinde der Harmonie sind und überall nur Chaos erzeugen wollen. Weiterhin gibt es Wesen, die beide Wege beschreiten. Dazu gehören die Plejadianer und die Semianer, die sich abwechselnd mal der einen und dann wieder der anderen Seite zuwenden, je nach dem, was nach ihrer Sichtweise und Realität gerade das Beste für sie selber ist. Aber die große Mehrheit ist dem Leben gegenüber ganz neutral eingestellt und tut gar nichts. Sie beobachten einfach nur das Experiment, um zu sehen, was hier geschieht, in welche Richtung es sich entwickelt.

Aber dieses letzte Experiment, welches Luzifer und Michael begonnen haben, ist brandneu. Es ist nicht sehr alt. Es ist nicht älter als ein paar hunderttausend Jahre. Das vorhergegangene Experiment endete vor ca. 900.000 bis eine Million Jahre, es gab noch weiter zurückliegende Experimente. Aber diesmal ist es eine relativ neue Sache und es begann, als wir anfingen, Bewusstsein zu entwickeln. Somit streckten wir uns aus innerhalb von Raum und Zeit; viele Rassen, viele Wesen und viele Ebenen des Lebens begannen eine separate Realität zu kreieren und sich in diese hinein zu begeben und wir taten dies auch. Jeder Einzelne von uns wählte den Pfad Luzifers, jeder von uns. Ihr mögt dem innerlich vielleicht nicht zustimmen, aber Ihr tatet es. Wir sind da und wir leben in einer synthetischen Umwelt und wir sind vollkommen einbezogen in einem synthetischen Wissen und einer synthetischen Wissenschaft.

Hat Michael Raumschiffe? Ist er in die Technik einbezogen? Er ist formlos, nicht involviert in eine synthetische Wissenschaft. Michael und seine Leute können alles ohne Wissenschaft machen, auf Grund ihrer intimen Verbindung mit allem Leben und der ursprünglichen Art, wie die originale Realität erschaffen wurde. Sie können wirklich alles bewirken, was immer nur vorstellbar und möglich ist durch den Geist, aber wirklich alles, nur durch die Verbindung mit Gott. Aber Luzifer tat es durch eine synthetische Realität.

All dies führte zu einer Situation, die für lange Zeit exakt so aussah, wie es bei den drei vorigen Malen auch geschah - bis kürzlich! Die Komplexität dessen, was die letzten 13.000 Jahre hier geschehen ist, lässt ein tieferes Eindringen in die Materie hier jetzt nicht zu. Es ist ein extrem komplexes Muster von Ereignissen, welches hier auf der Erde zu einer Serie von Geschehnissen führte, die im Jahre 1972 begannen (dies ist kosmisch gesehen gerade mal eine Sekunde her!) und die absolut einmalig in dem gesamten erschaffenen Raum-/Zeit- Kontinuum waren. Niemals zuvor hatte es so etwas gegeben, nirgendwo und zu keiner anderen Zeit, nichts kommt und kam dem auch nur annähernd gleich, was hier im Moment passiert.

Wir können wirklich nicht sagen, welche unglaublichen, Furchterregenden Phänomene auf diesem Planeten im Moment auftauchen, da wir innerhalb dieses besonderen Experimentes sind, welches hier stattfindet. Würden wir uns auf einem höheren Bewusstseinsniveau befinden und in unsere Ebene zurückschauen, würden wir es wissen. Aber von dem Standpunkt aus, an dem wir uns jetzt befinden, ist das Außergewöhnliche dieses Experimentes für die meisten von uns nicht wahrnehmbar. Wir nehmen es indirekt wahr, wir fühlen, dass die Geschehnisse immer schneller von statten gehen. Wir nehmen die Dringlichkeit der Veränderungen wahr, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gibt, denn alles läuft perfekt. Wir können sehen, dass viele Leute das Gefühl haben, dass etwas sehr aufregendes in Erscheinung tritt. Aber wie aufregend die ganze Sache wirklich ist, können wir nicht wahrnehmen.

Im Jahre 1972 kamen etwa einhundert verschiedene Rassen zu unserem Planeten, angeführt von den Sirianern und einer schon in den sumerischen Tontafeln aufgeführten Rasse, den so genannten Nephilim. Diese begannen in der Mitte des Februar 1972 ein einmaliges Experiment auf diesem Planeten zu starten, das in einer Reihe von Ereignissen eskalierte, die uns in die heutige außergewöhnliche Lage versetzten, in der wir uns nun befinden.

Im allerersten Anfang war die Erde nur ein winziges Stäubchen in der Mitte von Nirgendwo. Vor 1972 waren wir wirklich nicht irgendwie bedeutender, als irgendetwas anderes im Universum und vom Standpunkt der Galaktischen Kommandozentrale aus waren wir in derselben Situation wie ca. 80.000 andere Planeten im Universum auch. Aber unser Weg ging plötzlich in eine völlig unbekannte Entwicklungsrichtung, die nie zuvor beobachtet worden war. Und dies begann die Aufmerksamkeit von allen möglichen Wesen, von überall her, anzuziehen. Zuerst waren es nur wenige, die dies registrierten. Doch dann wurden es immer mehr und mehr, bis schließlich der gesamte Kern unserer Galaxis, in der wir leben, seine Aufmerksamkeit auf uns fokussierte, da hier etwas brandneues in Erscheinung trat. Und Vorkommnisse, die brandneu sind, geschehen in unserer Realität nur sehr selten. Wir brachten die meisten, ganz neuen Dinge, hervor.

Gerade diese aber waren ganz besonders neu und somit brandaktuell. Dies bewirkte die Aufmerksamkeit anderer Galaxien, anderer Ebenen des Seins, von denen es hunderte von Millionen gibt und die wir uns nicht einmal vorstellen können. Ganz plötzlich geschah etwas, das nie zuvor da gewesen war - mit einer Ausnahme - und alles Leben richtete seine Aufmerksamkeit auf unsere Erde, überall. Dies gab es vorher noch niemals, und dies ist in sich selbst ein unbeschreibliches Phänomen von Ereignissen. So haben dann die Aufgestiegenen Meister, welche die Creme unseres speziellen Evolutionsmusters sind, die uns voraus gegangen sind, gedacht, sie würden genau verstehen, was vor sich geht. Aber sie wurden etwas verwirrt, da alles, was geschah, in kein bekanntes Gedächtnismuster passte, nichts war in dieser Form bekannt. Sie dachten, sie wüssten was zu tun ist. Dann aber stellten sie fest, dass ihr Verhalten die Dinge zu einer plötzlichen Richtungsänderung führen konnte, die sie nicht wollten. So ist jedermann bestrebt zu sehen, was nun wirklich geschieht, egal wie weit jemand aufgestiegen ist, egal wo er steht.

Was geschah ist, dass Gott außerhalb der Schöpfung, ich glaube durch das Melchizedek - Bewusstsein, einen Samen in diese Realität gesät hat, vor langer, langer Zeit, am absoluten Anfang, einen kleinen, unbedeutenden Samen, der dann plötzlich in diese Realität hineinbrach, um das Experiment von 1972 zu ermöglichen. Und wir wussten vom absoluten Anfang an, dass dieser Same eines Tages gesät werden würde. Ich bin mir sicher, dass wir genau wussten, wann dieser Same gesetzt werden würde, als Ihr und ich noch EINS waren.

Nun erscheint es uns, als ob Gott, außerhalb des geschaffenen Experimentes, uns zu einer anderen Ebene der Existenz, jenseits unserer Vorstellungskraft, außerhalb allem was wir uns auch nur im Entferntesten erträumen können, anheben will. Entweder geschieht dies, oder es führt zu einer totalen Rückerinnerung. Wir gehen nach Hause - nicht einfach nur nach Hause, wir gehen zurück an den Ursprung aller Zyklen, bevor dies alles geschaffen wurde. Etwas wirklich Großartiges geschieht. Etwas ganz großes beginnt zu erscheinen. Gerade deswegen, gerade wegen der außergewöhnlichen Natur der Vorgänge auf diesem Planeten, müssen wir einen etwas anderen Standpunkt einnehmen, verschieden von dem, was wir bisher für richtig gehalten haben.

Für einen langen Zeitraum war es die Aufgabe von Michael und Luzifer, sich gegenseitig zu bekämpfen. Sie waren angehalten, so zu verfahren. Ihr seht, es gibt noch einen anderen Sinn hinter dem, was Ihr darüber bislang gedacht habt. Der eigentliche Sinn war, durch diese Geschehnisse als eine Art Zeitgeber zu fungieren. Anders ausgedrückt, wenn Ihr einen Planeten, eine Person oder irgendetwas ähnliches nehmt, beispielsweise Euch selbst, werden sich die Kräfte von Gut und Böse, oder wie Ihr vielleicht sagen würdet, von Licht und Dunkelheit, in Euer Leben einmischen und Euch konstant von allen Seiten angehen. Aber sie haben einen heiligen Zweck hinter dem, was vordergründig geschieht. Ihre Aufgabe ist die zeitliche Abfolge von Geschehnissen zu koordinieren.

Mit anderen Worten, die dunklen Mächte, die dunkle Bruderschaft, wird alles, aber auch wirklich alles, versuchen, um Euere Entwicklung zu stoppen. Sie werden Euch Stolpersteine in den Weg legen, Euch Fallen stellen, wirklich alles werden sie versuchen, um Euch zu stoppen. Die Lichtmächte hingegen tun alles, was sie tun können, um Euch zu entwickeln und in höhere Bewusstseinsebenen zu führen. Im Endeffekt arbeiten beide zusammen, auf einer bestimmten Ebene sind sie sogar EINS, um Euch im genau richtigen Moment weiter zu bringen. Gott, der beide erschaffen hat (SEIN Aspekt steht über Allem), wirkt durch alle beide, nicht nur durch eine der Mächte.

Weil wir in die Polarität gegangen sind oder in das Dualitätsbewusstsein, beurteilen wir alles nach "Gut" und "Böse". Dies geschieht jeden Augenblick - die Worte, die ich gerade zu Euch spreche, beurteilt Ihr jeden Moment danach, ob ich etwas Richtiges oder etwas Falsches sage, ob ich etwas Gutes oder böses ausspreche. Aber von einer höheren Bewusstseinsebene aus ist nur Gott gegenwärtig, nur Gott drückt sich durch meine Worte aus und leitet sie zu Deinen Ohren und Du und alles was existiert, ist Gott. Da gibt es wirklich nichts anderes. Es gibt eine absolute Einheit, die schon immer bestand und immer bestehen wird - und wir können sie nicht wahrnehmen, weil wir uns für diesen speziellen Weg entschieden haben und dies war auch richtig so. Wir wählten den Weg, der uns zu gehen bestimmt war.

Doch jetzt, jetzt haben wir eine andere Vorgehensweise anzustreben! Dies tritt bereits in den höheren Ebenen in Erscheinung und ist die Grundlage dafür, dass dieser Gedankenaustausch überhaupt erlaubt wird. Dass Michael dieses Treffen erlaubt hat, liegt daran, dass die dunklen und die lichten Kräfte langsam wieder miteinander zur Einheit verschmelzen. Der Krieg zwischen den beiden Kontrahenten dauerte zwar eine sehr lange Zeit, war aber notwendig. Jetzt besteht dazu keine Notwendigkeit mehr. Und an die Einheit, die wir vor langer Zeit waren, können wir uns erinnern, können sie fühlen, sie ist hier und jetzt in uns. Wir wissen, was sie darstellt. Diese Einheit beginnt sich langsam auf dieser Erde zu manifestieren. Sie ist bereits auf den höheren Bewusstseinsebenen der Erde vorhanden. Wie ihr wisst, bekommen wir hier in dieser Realität solche Vorgänge ja immer zuletzt mit. Dies ist nun einmal so. Es kommt aus der Ursachenebene herunter und einige Dinge geschehen in den höheren Ebenen, die sich eventuell bis in unsere Welt herunter manifestieren können. Dieses geschieht bereits, Luzifer und Michael haben ein Abkommen getroffen und die Auseinandersetzung ist vorbei.

Wir als die Führer - und ihr seid die Führer in der jetzigen Welt, auf die andere Menschen schauen werden - müssen damit beginnen, diese neue Erfahrung zu leben und wir tun es durch unser eigenes Leben. Es gibt keinen anderen Weg. Vergesst alle Worte, sie können nicht viel erreichen. Es geht darum, wie Ihr mit allem Leben umgeht, wie Ihr dieses Wissen lebt. Dies bedeutet, dass wir alles Ur - teilen fallenlassen, alle Urteile eliminieren und uns der Sache von einem ganz anderen Standpunkt nähern, wo wir erkennen, dass absolute Vollkommenheit vorherrscht, egal, was alles in Erscheinung tritt, dass Gott in jedem Moment gegenwärtig ist und dass, egal was geschieht, immer ein höherer Zweck, eine höhere Absicht, darin enthalten ist.

Selbst wenn noch irgendwo ein Krieg stattfindet, lasst Eure Urteile über gut und böse fallen und beginnt Euch geistig in die Richtung zu bewegen, in der Ihr erkennt, dass alles, was wir die letzten 200.000 Jahre getan haben, uns zu einer gottgewollten Stufe der Entwicklung führen wird, die wir uns jetzt noch nicht einmal im Entferntesten vorstellen können. Dafür gibt es keine Worte. Ich kann darüber zu Euch nicht sprechen, obwohl ich die Schritte, die wir zu bewältigen haben, kenne. Ich kenne diese Entwicklungsstufen sehr gut, ich habe sie bereits hinter mir. Ich verstehe sie und könnte darüber sprechen. Aber eventuell kommen wir von selbst an diesen jenseitigen Ort, der hinter dem liegt, was ich weiß, was Melchizedek, Christus und auch die ultimative Persönlichkeit wissen. Wir bewegen uns auf etwas absolut brandneues zu.

Dies ist wirklich schwierig, da wir die Denkgewohnheiten von gut und böse sehr tief in uns eingraviert haben, in jede Zelle unseres Körpers und obwohl wir weiter nicht urteilen wollen, müssen wir dennoch Unterscheidungen treffen und dies ist eine Form der Beurteilung. So müssen wir uns auf diese Gratwanderung begeben, bis wir den Ort erreichen, an dem wir hinter die Erscheinungswelt gehen können und mit einem Fingerschnippen in diese neue Bewusstheit eingehen.

Erleuchtung ist nicht ein Zielort oder Platz zu dem man geht. Sies ist eine Verhaltensweise, eine Reise, die einen mit jedem Atemzug, in jedem Augenblick begleitet; wir wachsen in diese anderen Bewusstseinszustände hinein. Der Ort, von dem wir diese Reise beginnen können, ist hier und jetzt, er wird immer hier und jetzt sein, immerwährend.

Wenn wir anfangen können, in jeder beliebigen Situation die Dinge nicht mehr persönlich zu nehmen, z.B. wenn wir in ein Taxi einsteigen wollen und jemand uns anschreit, oder was immer auch sonst geschehen mag, beginnen wir, den Bewusstseinszustand des reinen Seins einzunehmen. Wenn Euch dies anfängt zu gelingen, werdet Ihr feststellen, dass sich erstaunliche Dinge in Eurem Leben ereignen werden. Der höhere Geist Gottes wird beginnen, sich durch Euch in einer ganz neuen Art und Weise zu offenbaren. Alles was Ihr dann tut, egal wie geringfügig es auch erscheinen mag - und wenn es nur das Bewegen eines Trinkglases um eine kurze Distanz ist - kann die Energien im Raum in einer Art und Weise verändern, die man sich normalerweise gar nicht vorstellen und die alles Leben positiv beeinflussen kann.

Ich weiß wirklich nicht, wo dies alles hinführen wird, ich bin ebenfalls bestrebt, dies in Erfahrung zu bringen. Aber was wir zu tun haben, weiß ich ganz gewiss: Wir müssen unser Urteilen beenden und ganz einfach Mitgefühl entwickeln. Vergesst all die Hierarchien, vergesst, wer höher oder tiefer stehend ist, wer gut oder schlecht ist. Von meinem Standpunkt aus sind Jesus und ein Alkoholiker im Ghetto auf exakt derselben Ebene der Wertigkeit. Wir sind alle dasselbe. Es gibt nur Gott! ER ist alles, was ist. Da gibt es nichts anderes. Und ich glaube wirklich, dass wir dies in unserem Leben verinnerlichen können, dass die Kraft des Universums beginnen kann, durch uns die Welt zu erschaffen, die wir uns eigentlich wünschen.

Die dunkle und die lichte Bruderschaft erscheinen so verschieden, dass man sich nicht einmal im Traum eine Realität vorstellen könnte, die diese zwei Gegensätze beinhaltet und vereinigt, ohne Chaos zu verursachen. Dies gab es bislang noch nicht. Nehmt zum Beispiel die Grey`s, die so verzweifelt versuchen, einen Ausweg zu finden, da sie wissen, dass sie diesem Prozess nicht entfliehen können. Aber wir sollten unsere Aufmerksamkeit nicht auf diese Rassen und die verschiedenen Leute richten, die als Gegner nur Chaos hervorgerufen haben. Wir sollten sie als einen Bestandteil unseres Selbst betrachten und hoffen und dafür beten, dass eine Lösung gefunden wird. Eine Lösung, die nicht nur den Aufstieg der lichten Kräfte beinhaltet, sondern auch den Aufstieg der dunklen Mächte. Wir hoffen und beten, dass alles WAS WIR SIND (und wir sind alle Leben!) einen Weg findet, der ein Zusammenleben in Liebe und Frieden von allem ermöglicht.

Gerade dies wurde immer für unmöglich gehalten, aber das glaube ich nicht mehr länger. Ich glaube, dass dies doch möglich ist. Ich glaube, es beginnt gerade hier und jetzt. Auch in den anderen Mysterienschulen der ganzen Welt beginnt es jetzt, zu dieser Zeit. Ihr wisst dies alles, es ist nichts Neues. Für Euch hört sich gut an. Aber es wird eine große Herausforderung, wenn wir es leben müssen. Es ist nicht leicht, das wisst Ihr. Es ist leicht, jemandem zu erzählen, er soll auf die Straße hinausgehen und wirklich jeden zu lieben. Aber es ist wirklich schwierig, dies tatsächlich zu tun. Es ist möglicherweise die schwierigste Herausforderung, die es auf diesem ganzen Planeten gibt. Ich könnte mir keine schwierigere Aufgabe vorstellen.

Aber ich glaube, nicht nur durch mich, sondern auch durch alle Eure Bewusstseinsschichten hindurch, werdet Ihr permanent diese Botschaft empfangen, die uns sagt, dass wir genauso handeln müssen. Wir müssen allem Leben erlauben, sich zu vereinigen, zurückzukehren in die Einheit, nicht nur einem kleinen Teil davon. Es ist nicht damit getan, weiße Kleidung zu tragen und an Licht zu denken. Es heißt auch, an alle diejenigen zu denken, die sich in Verwirrung und Schmerz befinden, sie als einen Teil der Einheit, als einen Teil von uns selbst zu sehen. Nicht nur hier auf der Erde, sondern überall, bis hinab zu den dunkelsten aller Wesen. Es gilt, einen Weg zu finden, der für uns alle gangbar ist.

Hier tritt ein weiteres Geschehen in unser Leben: Gott, die heilige Dreieinigkeit, die mit dem ungeoffenbarten Gott außerhalb der Schöpfung in Kontakt steht, bereitet eine Show für uns alle vor, in mehreren Variationen. Es ist eine Demonstration des Großen Geistes, der durch uns alle wirken wird. Dies wird in den nächsten Jahren geschehen, ich glaube, es fängt bereits in diesem Jahr an.

Ich betrachte mich eigentlich nicht als Prophet, möchte eigentlich auch gar keiner sein, speziell in der heutigen Zeit, wo die Geschehnisse und Umstände sich so erratisch bewegen, dass sich jede Prophezeiung auf dünnem Eis bewegt. So ergeht es auch den Propheten, es ist auch für sie extrem schwierig, genaue Voraussagen zu machen, wegen der schnellen Veränderungen der Ereignisse. Nehmt zum Beispiel einmal Edgar Cayce. Er machte über 14.000 Prophezeiungen bis zum heutigen Tage. 12.000 davon erfüllten sich. Nur in einem Fall irrte er sich, bis zum Jahre 1972. Nach 1972, als bestimmte Veränderungen in unserer Umwelt eintraten, erfüllten sich die Prophezeiungen von Edgar Cayce nicht mehr. Er selber und die Menschen verstanden die Welt nicht mehr. Er las doch aus der Akasha-Chronik, was sich mit großer Wahrscheinlichkeit ereignen würde. Und man kann so normalerweise sehr präzise Voraussagen machen. Nur gilt dies nicht mehr, wenn sich die Realitäten von Minute zu Minute verändern. Dies ist eine ganz neue Situation für uns. Genauso ergeht es Nostradamus. Achtzig Prozent seiner Voraussagen erfüllten sich bis 1972, ab dann versagten seine Botschaften. Daher ist es in unserer heutigen Zeit sehr schwer, Voraussagen zu treffen. Wir können uns zeitlich mit großer Sicherheit auf eine bestimmte Situation zubewegen und plötzlich, mit einem Fingerschnippen, wechseln wir komplett die Richtung und etwas ganz anderes geschieht.

So wie es momentan aussieht, soll sich in diesem Jahr eine der Hauptprophezeiungen der Hopi-Indianer erfüllen, nach der unser Himmel sich rot färben soll. Dies wurde auch in der Bibel vorausgesagt. Es gibt einen Kometen, der sich auf die Erde und auf Jupiter zu bewegt, der letztes Jahr entdeckt wurde. Er bewegt sich um die Sonne herum und konnte in unsere Umlaufbahn kommen, die NASA berechnete die Kollision mit Jupiter für Dezember 1993.

Wie auch immer, es gibt da eine Frau namens Maryann Shinfield, die ein außergewöhnliches Medium mit gutem Kontakt zur NASA ist. Sie sagte zu ihnen, "Nein, ihr täuscht euch, es wird im Juli 1994 passieren." Als dann der Komet um die Sonne herum kam, konnten sie ihn sehen und anhand ihrer Berechnungen konnten sie erkennen, dass sie Recht hatte. Die Einschläge beginnen am 19. Juli, die NASA hat 24 Bruchstücke des Kometen geortet. Der erste Einschlag erfolgt am 19 Juli, der Einschlag des größten Bruchstückes wird am 24. Juli stattfinden, dies ist genau der Zeitpunkt, wo das sirianische Dimensionsfenster die Hälfte seiner Öffnungszeit hinter sich hat. Das ägyptisch/sirianische Dimensionsfenster ist das höchste Fenster für Initiationen und Einweihungen. Es ist ein planetarisches Fenster. Es ist kein Zufall, dass sich der Einschlag gerade zu diesem Zeitpunkt ereignet. Es ist, von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Die Einschläge werden auf der dunklen Seite des Jupiters erfolgen, wir können die Einschlagstellen mit etwa einer Stunde Zeitverzögerung beobachten.

Maryann Shinfield ist eine wirklich außergewöhnliche Frau; sie ist blind, zu einhundert Prozent, sie besitzt keine Netzhäute, kann wirklich nicht im physischen Sinne sehen, trotzdem kann sie diesen Raum genauso wahrnehmen wie du und ich. Die Mediziner können sich nicht im Geringsten erklären, wie sie dies macht. Sie wollen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeit sogar einen Film über sie drehen. Sie ist die Außergewöhnlichkeit in Person. Wir wurden gute Freunde und ich vertraue ihr wirklich. Ich weiß auch, woher sie wirklich kommt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt erlaubte sie mir, einmal dass zu sehen, was sie sieht. Ich sah also durch ihre Augen. Obwohl sie in einem Raum sitzt, fließt ihre Wahrnehmung durch das ganze Sonnensystem, sie sieht Sterne und ihre Planeten, dies geschieht jeden Tag mit ihr. Sie kann sich geistig sofort zum Jupiter versetzen, oder an jeden anderen beliebigen Ort. Sie konnte dies der NASA beweisen, indem sie ihre Satelliten verfolgte und ihnen mitteilte, was diese gerade übermittelten. Dies brachte die Mitarbeiter der NASA fast um ihren Verstand. Umgekehrt überwacht nun die NASA sie und sie kann nicht einmal mehr atmen, ohne dass diese Leute sie dabei überwachen. Wissenschaftler wie Richard Hoagland und Colin Andrew sind ebenfalls sehr an ihr interessiert, da sie unser Auge zum Sonnensystem darstellt, was wirklich ungewöhnlich ist.

Über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgte sie so die Asteroiden, beobachtete sie und berichtete der NASA darüber, dass sie in mehrere Bruchstücke zerbrachen. Noch bevor die NASA über diese Dinge informiert wurde, machte sie im Januar die Voraussage, dass dieses Geschehen auch die Erdatmosphäre beeinflussen und unsere Atmosphäre rot verfärben könnte. Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, könnte dies sogar stattfinden, da die blaue Farbe des Himmels durch Absorption des gelben Farbanteils des Sonnenlichtes in der Atmosphäre zustande kommt. Daher erscheint bei hohem Sonnenstand der Himmel blau. Senkt sich die Sonne jedoch dem Horizont entgegen, so wird das Licht durch den weiteren Weg, den es durch die Atmosphäre zurücklegen muss, in seine Spektralfarben gebrochen und daher erscheinen Sonnenuntergänge rot und orange. Würde die Atmosphäre irgendwie verdichtet oder verändert, könnten solche Lichtbrechungen auch tagsüber entstehen. Ich weiß zwar nicht, wie dies genau geschehen könnte, aber auszuschließen ist es nicht.

Ein anderer Aspekt dieses Geschehens liegt in der Tatsache begründet, dass Jupiter ein Gasplanet ist. Er ist groß, enorm groß sogar. In ihm läuft aktuell eine langsame Fusion ab. Würde dieser Komet in einem bestimmten Winkel und auf eine bestimmte Art und Weise auftreffen, könnte er sich - und dies ist wissenschaftlich gesehen durchaus möglich - in eine Sonne verwandeln. Und dies würde sicherlich eine Menge Menschen zum Erwachen bringen. Wenn Gott dies so will, werden wir diese Dinge sehen und erleben wenn wir anfangen, den hyper-dimensionalen Raum um die Erde wahrzunehmen, vier- und fünfdimensionales Bewusstsein oder noch höher, zu entwickeln. Ich denke, wir werden diese Dinge sehen und erleben, bevor es zu dem möglicherweise stattfindenden Massenaufstieg kommt. Diese Geschehnisse finden statt, damit unsere Erinnerung wieder zurückkehrt. Der Grund, warum die Hopi-Indianer diese Dinge in ihre Prophezeiungen aufnahmen, liegt darin, dass sie sich daran erinnern können, wenn sie diese Ereignisse beobachten.

Und sie haben einen sehr genau ausgearbeiteten Regieplan, was sie tun werden, wenn sich diese Geschehnisse ereignen. Sie wissen genau, wie sie vorgehen werden, wenn sie dieses Zeichen wahrnehmen. Genauso wird es euch ergehen. Ihr werdet genau wissen, was zu tun ist, werdet euch an die Aspekte eures Seins erinnern, die euch zeigen werden , wer Ihr wirklich seid. Ihr werdet mit euren höherdimensionalen Aspekten eures Seins verschmelzen, manche nennen es das höhere Selbst, alles wird sehr organisch und natürlich verlaufen. Das einzige Problem ist, die Geschwindigkeit in der wir dies alles tun werden, dies ist nicht genau vorauszusehen, da wir uns sehr schnell entwickeln.

Anmerkung des Übersetzers:

Wie wir ja wissen, haben sich die Kometeneinschläge ereignet, ohne dass der Planet spontan zu einer Sonne wurde. Dies könnte aber durchaus zu einem späteren Zeitpunkt geschehen, wenn durch die Kometenbruchstücke die kritische Masse des Jupiters erreicht wurde. Da unsere Naturwissenschaft immer noch nicht genau über die Vorgänge innerhalb von Sonnen informiert ist, kann sie hier keine Prognosen machen. Tatsache ist jedoch, dass sich die ultraviolette Strahlung Jupiters durch die Einschläge enorm verstärkt hat.

Drunvalo hat hier von einer Möglichkeit gesprochen, aber wie oben schon von ihm gesagt wurde, leben wir in einer sich ständig verändernden Realität. Vielleicht zündet Jupiter noch, eventuell ist dieser Zeitpunkt von den kosmischen Mächten so gelegt, dass er Hand in Hand mit dem Aufstieg der Menschheit und des Planeten in eine höhere Dimension zusammenfällt. Möglicherweise liefert diese zweite Sonne dann den energetischen "Treibstoff", der diesen von Drunvalo angekündigten Massenaufstieg des Bewusstseins, diesen Dimensionswechsel, erst möglich macht.

(Unverständliche Frage aus dem Publikum)

Nein, dies wird ein Phänomen sein, das im Tageslicht sichtbar sein wird. Ich weiß nicht, ob es auch in der Nacht zu sehen sein wird. Ja? (Eine andere Frage wird gestellt) Ihr könnt Fragen stellen...aber das ist O.K.

Das ägyptische Fenster - da gibt es verschiedene Orte, die wir passieren, während wir uns um die Sonne bewegen (was, nebenbei bemerkt, in Wirklichkeit nicht so vor sich geht, wie wir allgemein glauben, dies ist eine Illusion).

Erinnert Ihr Euch an den Irrglauben, dass unsere Erde eine Scheibe sei und alle Sterne und Planeten um die Erde kreisen würden? Wir glaubten dies eine sehr lange Zeit. Tatsache ist, dass die katholische Kirche jeden tötete, der dies nicht glaubte. Es ist nur vierhundert Jahre her, dass wir zu dem Glauben zurückfanden, die Erde sei rund und drehe sich um die Sonne. Heutzutage sind wir absolut von der Richtigkeit dieser Tatsache überzeugt. Würden wir jemandem sagen, dass dies nicht richtig ist, würde er uns für verrückt erklären.

Aber ich sage es Euch jetzt, es ist so nicht wirklich richtig, die Bewegungen der Planeten um die Sonne sind viel komplexer. Da gibt es noch ein anderes Beispiel, welches dies deutlicher macht. Wir denken, dass wir uns bewegen, wenn sich alles um uns herum bewegt, wir nehmen dies auf Grund einer optischen Täuschung als gegeben an. Merkur bewegt sich von uns aus scheinbar in spiralförmigen Bahnen, daher ist er so oft rückläufig und die Sterne scheinen blumenartigen Mustern zu folgen, alles nur wegen der optischen Täuschung. Dabei ist es ganz anders. Genauso ist es mit dem Glauben, wir würden uns einfach nur um die Sonne drehen. Der einzige Grund, warum wir dies annehmen, ist, dass die Mathematik, die dahinter steht, einfacher ist als die andere, die alle Komponenten vereinigt.

Glaubt mir, möglicherweise werden wir bald noch schlüssigere Erkenntnisse darüber haben, etwas wird entdeckt werden, das wir uns jetzt noch nicht vorstellen können. In Wirklichkeit ist es nämlich ganz anders, es läuft nicht so ab, wie wir glauben. Ich kann darauf jetzt leider nicht näher eingehen, da ich nur noch ein paar Minuten Redezeit habe. Wir glauben an die wissenschaftlichen Paradigmen. Jedoch werden nach und nach enorme Veränderungen in der Sichtweise von uns selbst und unserem Universum in Erscheinung treten. Dinge, an die wir permanent geglaubt haben, werden hinweggewischt und durch neue Erkenntnisse ersetzt, die unglaublich erscheinen, aber in der Praxis besser funktionieren, als die alten Modelle.

Dies ist unser Wachstumsmuster, dem wir folgen müssen. Diese Wachstumsmuster werden immer größer und weiter, je mehr wir mit den höheren Ebenen des Verständnisses, die bereits existieren, verschmelzen. Hier gibt es keine Probleme mehr, egal wo. Wir werden diesen Übergang bestens meistern. Es gibt keinen Grund zur Furcht! Wir sollten wirklich glücklich und dankbar dafür sein, dass wir es auf einer höheren Ebene bereits geschafft haben, dorthin zu gelangen. Wir gehen jetzt wirklich nach Hause! (Das Publikum applaudiert).

All die Furchterregenden Zukunftsvisionen, die es gibt, sind in Ordnung. Die Ängste, die wir auf allen Ebenen haben, halten uns zurück, sie sind notwendig. Sie halten uns davon ab, diese Ebene zu verlassen, bevor der richtige Zeitpunkt dafür da ist. Aber ihr werdet sehen, ab einem bestimmten Punkt werdet ihr alle Ängste loslassen. Ihr werdet zu absolut furchtlosen Wesen werden und mit hohen Bewusstseinsebenen verschmelzen, die wirklich unglaublich sind. Und wir haben dies bereits auf einer höheren Ebene erreicht, wir tun es wirklich. Wir entwickeln uns jetzt noch relativ langsam, aber dies wird sich bald ändern.

(Undeutliche Frage aus dem Publikum) Sie fragte, was 1972 passiert ist.

Im Moment kann ich wegen der geringen Redezeit nur kurz darauf eingehen. Wir sind von einer anderen Rasse geschaffen worden. Gott verwendet Wesenheiten um andere Wesenheiten zu erschaffen. Genauso wie wir, wenn Mann und Frau zusammenkommen um ein Kind zu zeugen, kamen andere Rassen zusammen um uns Menschen zu zeugen. Dass wir so erschaffen worden sind, geht aus den historischen Aufzeichnungen auf dieser Erde hervor. Seht euch die sumerischen Tontafeln an! Ihr werdet sehen, dass wir von einer anderen Rasse aus unserem Sonnensystem erschaffen worden sind, den so genannten Nephilim. Was nicht in den Aufzeichnungen steht oder falsch interpretiert worden ist, dass die Nephilim nur den Mutteraspekt darstellten. Unser Vateraspekt kam vom Planeten Sirius. Es gab wohl gute Gründe, warum dies so geschehen ist. Daher stammen unsere Vater- und Mutteraspekte aus diesen beiden doch so unterschiedlichen Rassen.

Eben dieser unser Vateraspekt führte 1972 ein legales, von der galaktischen Kommandozentrale genehmigtes Experiment durch, welches vorher noch nie zuvor erprobt worden war, seit es Zeit und Raum gibt. Es war ausgerichtet, uns vor der Selbstzerstörung zu bewahren. Wenn dieses Experiment nicht erfolgt wäre, würden wir jetzt nicht hier sein. Die Erde würde ein toter Körper sein, nicht mehr lebensfähig und nicht als Sternensaat zur Wiege neuer Rassen zu gebrauchen. Es wäre nichts von uns übrig geblieben. Aber das Experiment wurde gestattet. Es sollte uns vor verhängnisvollen Geschehnissen in unserer Umwelt schützen und unsere eigene Entwicklung beschleunigen, damit wir künftig alleine mit diesen Dingen fertig werden. Was dabei geschah, war dass sich unsere Evolution schneller voranentwickelt hat, als jemals zuvor beobachtet wurde. In einer gewissen Hinsicht ist das Experiment außer Kontrolle geraten.

Wir entwickeln uns schneller, als alles andere jemals zuvor. Wir bemerken dies nicht, da wir uns innerhalb des Experimentes befinden. Aber ein Außenstehender würde dies mit offenem Mund bestaunen. Wir passieren alle Arten von harmonischen Knotenpunkten in dem Zeitraum von jetzt bis zum Jahr 2012. Das letzte Experiment wird am 12.12.2012 um 12:12 Uhr gestartet werden und wird 12 Tage lang dauern. Und es wird am heiligen Abend, am 24.12.2012 beendet sein. Dies wird nach dem Stand der Dinge so geschehen, dennoch können auch andere Szenarien auftreten. Bedeutsamerweise endet auch der Mayakalender am heiligen Abend 2012. Sie sind nicht weiter in die Zukunft gegangen, da es dort keine Zeit im herkömmlichen Sinne mehr gibt. Es gibt keinen Grund mehr, weiter in die Zukunft zu schauen, da sie im herkömmlichen Sinne für uns nicht mehr existent ist. Wir bewegen uns in eine zeitlose Zukunft, in der der Mayakalender nicht mehr aktuell ist. Ich danke euch und hoffe, dass meine Worte euch geholfen haben.

Ende des Vortrags

Auf dem Videoband kommt noch folgender, ergänzender Kommentar von Drunvalo:

In dieser Lektion, die ich euch gegeben habe, bin ich nie dazu gekommen zu erklären, warum es sich hierbei um eine Liebesgeschichte handelt. Um es ganz klar zu sagen, es gibt zwei Arten der Liebe hier auf diesem Planeten:

Eine davon beinhaltet immer nur einen Teil der Realität, eine andere Person etc. Und dann gibt es da noch eine Liebe für Alles, eine bedingungslose Liebe für Alles und Jeden. Nun bei uns ist es so, dass die Meisten nur die partielle Liebe kennen, sie wissen nicht, was bedingungslose Liebe ist. Und das war der Sinn der gesamten Schöpfung, dass wir Liebe in allen Arten und Manifestationen erleben und erfahren konnten. Als Luzifer und Michael, anfingen, sich gegenseitig zu bekämpfen, schufen sie die Randbedingungen für ein Experiment, das die Möglichkeit der Erfahrung aller bestehenden Formen der Liebe beinhaltete. Und die Liebe, die wir uns nun gegenseitig geben, diese individuelle Liebe ist, selbst wenn Du den ganzen Planeten liebst, immer noch eine individuelle Liebe, nicht die Liebe für Alles und Jeden. Aber dies ist die Art der Liebe, die ich von Euch erwarte, die bedingungslose Liebe für Alles und Jeden, sie beinhaltet das Fallenlassen aller Urteile und das Entwickeln von Mitgefühl.

Und mit jedem Atemzug sollten wir uns bewusst sein, dass da nur Gott existiert und sonst nichts, dass wir nur Liebe empfinden sollen für alles Leben, überall. Ihr befindet euch nicht in der bedingungslosen Liebe, wenn ihr nur einen Teil Eurer Realität akzeptieren könnt. Wenn ihr nicht akzeptiert, was mit Luzifer geschehen ist, wenn ihr euren dunkelhäutigen Nachbarn nebenan nicht akzeptieren könnt, oder irgend jemand auf der Straße, dann könnt ihr euch nicht in der bedingungslosen Liebe zu allem Leben befinden. Ich weiß, dass dies schwer umzusetzen ist, aber es ist genau das, nachdem wir nun gefragt sind: Alles Leben zu lieben, überall, jederzeit, ohne Ausnahme.

Es gibt viele Spieler in diesem Drama von Licht und Dunkel. Jesus, einer seiner Namen war ebenfalls Michael, war einmalig. Er war kein Erzengel, er war aufgestiegen, weit hinter die höchsten möglichen Höhen des Christusbewusstseins. Michael war sein größter Förderer, zusammen mit Gabriel, Rafael und Ariel und vielen Anderen, die ihn unterstützten. Manchmal glaubte man, dass Christus gegen Luzifer kämpfte, dann wieder dass Erzengel Michael mit Luzifer im Clinch war. Seltsam ist, dass von ca. 64 Kirchen, die auf einer exakten Geraden quer durch England gebaut wurden, keine einzige Kirche Christus geweiht ist, sondern alle Erzengel Michael. So wurde seine primäre Bedeutung schon in den alten Zeiten richtig verstanden, obwohl Michael sich in letzter Zeit mehr im Hintergrund gehalten hat. Er ist eine der führenden Kräfte, die dieses Gleichgewicht der Kräfte erhalten.

Und dieses Experiment geht weiter.......

In liebevollem Dienst
Drunvalo Melchizedek


Das Experiment von 1972 

Übersetzung aus dem Englischen von Wolfgang Mikeleit, April 1997

Der Vollständigkeit halber und der großen Bedeutung wegen, gebe ich, der Übersetzer, eine kurze Zusammenfassung des Experimentes von 1972, wie wir es auf dem Flower of Life Workshop von Drunvalo erklärt bekommen haben.

Anfang der fünfziger Jahre machten unsere Wissenschaftler eine beunruhigende Entdeckung. Von der Sonne gingen im Abstand von ungefähr drei Jahren immer wieder heftige Sonnenexplosionen aus, Eruptionen, die in dieser Stärke noch nicht beobachtet worden waren. Und die Heftigkeit der Explosionen auf der Sonnenoberfläche nahm von mal zu mal zu. Tatsache ist, dass unsere Sonne entgegen der Aussagen der Wissenschaftler ihren Vorrat an Wasserstoff verbraucht hat. Dadurch geht sie in eine neue Phase über, sie verwandelt sich in eine Helium-Fusionierende Sonne. Dazu ist aber ein höherer Innendruck der solaren Materie notwendig. Was geschieht ist folgendes: der solare Innendruck der Sonnenmaterie fällt zuerst durch die ausbleibende Fusionsreaktion von Wasserstoff in Helium in sich zusammen, die Sonne schrumpft, bis die Gravitation die solare Materie so weit verdichtet hat, dass die nächst höhere Fusionsreaktion - Helium fusioniert mit Helium - mit einer mächtigen Explosion anläuft. Ab einer bestimmten Gesamtmasse der Sonne führt dieser Prozess zu einer Supernova. Unsere Sonne hat aber hierfür nicht die erforderliche kritische Masse an Materie. Daher bläht sich unsere Sonne beim Anlaufen der Helium Fusion "nur" auf, dies allerdings bis fast zur Jupiterbahn. Sie hat dann das Stadium eines roten Riesen inne. Nach einiger Zeit schrumpft die Sonne dann wieder auf etwa die gleiche Größe, allerdings laufen dann eben keine Wasserstoffusionen mehr ab, sondern die Fusion von Helium mit Helium.

Die Tatsache einer Wasserstoff - fusionierenden Sonne ist, nebenbei bemerkt, auch der Grund, warum alles Leben auf unserem Planeten mit einem Herzen ausgestattet ist: Wir sind von einer Wasserstoffsonne (einem Atomkern, bestehend aus einem Proton und einem umkreisenden Elektron) "gezeugt" worden. Wesen, deren Lebenszyklus auf einer Heliumsonne basiert, wie z.B. die Sirianer, sind bezeichnenderweise mit zwei Herzen ausgestattet, analog dem Helium Atom, dessen Kern aus zwei Protonen besteht. Zurück zu unserem Experiment. Das oben beschriebene Szenario geschah, ob ihr das glauben wollt oder nicht, im Jahre 1972 am 2. August! Seht Euch die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der damaligen Zeit an: Sonneneruptionen, in noch nie gesehener Stärke, Sonnenfackeln, die unvorstellbar weit in den Raum hinausfegten, eine Energiespirale, die nur ganz knapp an der Erde vorbei raste etc. Anthony R. Curtis bezeichnet es in seinem Buch "The Space Almanac" als den intensivsten Sonnensturm, der jemals verzeichnet wurde. Das Magazin "Science News" berichtete: ....Die ersten Tage des August 1972 brachten ernstzunehmende Unregelmäßigkeiten auf der Sonne, aus der zwischen dem 2 und 7 August vier extrem intensive Eruptionen (Flares) hervorgingen, wobei diese Protuberanzen zu den stärksten gehörten, die jemals beobachtet worden sind. Die Strahlungsschübe waren so stark, dass sie jeden Messbereich der Messgeräte überschritten. Der Sonnenwind, der eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,6 Millionen km/h hat, beschleunigte für drei Tage auf etwa 4 Millionen km/h und verlangsamte sich während dreißig Tagen auf etwa 2,4 Millionen km/h. Obwohl man so etwas bisher für unmöglich gehalten hatte, ist es doch nachweislich geschehen!

Wie heißt es in der Bibel bei der Entstehung des Regenbogens, Gott gab sein Versprechen, die Erde nicht mehr durch Wasser zu reinigen. Aber es gibt die Prophezeiung, dass die Erde beim nächsten Mal mit Feuer gereinigt würde (Sintbrand). Normalerweise sind Eingriffe von Außen in den evolutionären Ablauf eines Planeten nicht gestattet. Aber man kam vom Galaktischen Kommando aus zu dem Schluss, dass sich unser Planet noch nicht so weit befand, den Schritt in die vierte Dimension zu gehen. Dies wäre nämlich mit dem Geschehen von 1972 passiert, wären wir alle weit genug entwickelt gewesen (Christusbewusstsein, lebendes Merkabafeld etc.), wäre das Ganze ein faszinierender Abenteuertrip für uns alle geworden, mit einem Aufstieg in die nächst höhere Dimension. Aber wir waren nicht so weit. Nichts hätte diese Katastrophe überlebt, nicht mal eine Mikrobe. Die Erde wäre für immer in den glutenden Gewalten der expandierenden Sonne verbrannt. Nur das gemeinsame vierdimensionale Zusammenarbeiten der Wesen auf dem Planeten hätte die gesamte Erde in die vierte Dimension katapultiert und so vor der Vernichtung geschützt. Nur, wir waren noch nicht so weit.

Da wir in unserem Bewusstsein seit den Vorgängen auf Atlantis vor 16.000 Jahren so tief gesunken sind und den Schritt in das Christusbewusstsein bis heute nicht getan haben, wären wir für die Katastrophe niemals ausreichend vorbereitet gewesen. Ohne die Hilfe der Sirianer wären wir alle der Explosion zum Opfer gefallen. Im Januar 1972 erreichten ca. 80.000 verschiedene Rassen anderer Dimensionsebenen unseren Planeten. Sie führten hitzige Diskussionen über den zu erwartenden Pulsar und ca. 79.900 dieser Kulturen unkten, es gäbe sowieso keine Rettung mehr für unseren Planeten. Von der Aussichtslosigkeit der Situation überzeugt, beherzigten sie das Gebot der Nichteinmischung und kehrten zu ihren Heimatplaneten zurück. Die anderen etwa einhundert Rassen, unter ihnen die Plejadier, die Aldebaraner und die Arkturier, entschieden jedoch, unter der Führung der Sirianer zu bleiben und uns Beistand zu leisten. Immerhin stellen die Sirianer ja unseren Vateraspekt dar, wie wir wissen.

Die Sirianer verfügten nicht nur über die notwendige Hard- und Software, sie hatten auch ihre Gesandten hier vor Ort. Als die Situation immer hoffnungsloser zu werden begann, schickten sie ihre Botschafter zum Galaktischen Kommando, um dort die Erlaubnis für dieses Experiment einzuholen. Wäre auch nur ein Mensch bei der Katastrophe übrig geblieben, hätte diese Genehmigung nie erteilt werden können. Da aber keiner von uns überlebt hätte, erhielten die Sirianer diese Genehmigung. Als erstes wurden sie gefragt, wie viele Menschen durch dieses Experiment gerettet werden könnten. Sie wussten es nicht genau, gaben aber an, dass es mindestens zwei, höchstens jedoch zehn Überlebende geben würde. Dies war die Grundlage für die Genehmigung dieses Experimentes. Die grundlegende Idee hatten die Sirianer lange gesucht, denn einen Planeten unserer Bewusstseinsstufe durch eine solche Entwicklung lebend hindurch zu bringen, war bislang nicht gelungen, immer waren diese Planeten restlos eliminiert worden. Aber sie gaben nicht auf und letztendlich haben sie in einer entfernten Galaxie eine Idee gefunden, die zwar noch nie ausprobiert worden war, aber immerhin eine Möglichkeit der Rettung darstellte.

Nachdem ihr Plan abgesegnet war, begannen sie sofort mit der Ausführung. Sie hatten, im Wissen was kommen würde, bereits vorher einige Vorbereitungen getroffen, wie unter anderem die Erschaffung eines 80 km(!!!) langen, zigarrenförmigen Mutterschiffs, das an sich schon einen lebenden Organismus darstellt, basierend auf Lebensformen aus Kohlenstoff und Silizium. Kleine Randbemerkung: Lebensformen auf Kohlenstoffbasis kennen wir, wir sind ja selber eine solche. Vor einigen Jahren haben Tiefseetaucher lebende Schwämme entdeckt, die nicht ein einziges Kohlenstoffatom beinhalten - sie sind Lebewesen auf Siliziumbasis! Beide Elemente, Kohlenstoff und Silizium stehen in derselben Hauptgruppe des chemischen Periodensystems, daher ist eine solche Siliziumlebensform nicht nur wahrscheinlich, sondern - wie bewiesen - schon zwingend logisch. An Bord dieses gigantischen Mutterschiffes befanden sich etwa 350 Besatzungsmitglieder vom Sirius, gekleidet in weiße Uniformen mit goldenen Symbolen. Sie brachten das Mutterschiff in eine Position außerhalb der Bewusstseinsmembrane der Erde, ca. 700.000 km von der Erde entfernt.

Diese Membran ist das Feld, das die Erdmerkaba kugelförmig umhüllt, genau wie das kugelförmige Bewusstseinsfeld, das die lebende Merkaba eines Menschen umgibt. Dann bauten sie acht kleinere, untertassenförmige und ferngesteuerte Flugscheiben, die sie jeweils an den acht externen Erdchakrapunkten stationierten. Dies sind die Punkte, an denen die Spitzen des Sterntetraeders, der jeden Körper umgibt, sich befinden. Bei unserer Erde befinden sich diese Punkte etwa in einer Höhe von 16.000 km und sind einen halben Oberton über unserem Schwingungsniveau angesiedelt. Die Sirianer schossen eine Art Laserstrahl mit 20 cm Durchmesser ab. Es handelte sich hierbei um eine ganz besondere Art von Laserstrahl, einen gigantischen Informationsträger, aus kleinen, sich in allen Farben des Spektrums bewegenden Segmenten, mit nichts vergleichbar, was unsere Technik kennt. Der Strahl trat über dem Nordpol ein und traf auf eine der acht kleineren Flugscheiben, die sich am oberen Tetraederpunkt der Erde befand. Von da wurde der immense Informationsgehalt des Laserlichtes in drei Hauptstrahlen in den Farben, Rot, Blau und Grün aufgeteilt, die zu den nächsten drei Schiffen an den entsprechenden Tetraederpunkten abgestrahlt wurden. Diese Schiffe wiederholten den Vorgang und schickten die Strahlen an die nächsten drei Schiffe, bis sich die Strahlen am Südpol wieder trafen. Von dort wurde es in die Informationen zurückübersetzt und in das Zentrum der Erde geleitet. Dort wurden sie durch eine Art Lichtbrechung in Milliarden kleinster Strahlen aufgespaltet und verteilten sich über den ganzen Planeten. In dem Moment, als diese Lichtstrahlen aus dem Zentrum der Erde hochkamen, verbanden sie alle Menschen und Tiere auf unserem Planeten. Die Sirianer wollten die Menschheit unbedingt vor der Flammenwand schützen und das haben sie auch wirklich geschafft.

Dabei mussten sie auch noch berücksichtigen, dass wir von der eigentlichen Rettungsaktion gar nichts bemerken durften, auf Grund der obersten Direktive der Nichteinmischung in die Evolution fremder Planeten. Sie mussten auch unseren Bewusstseinsmäßigen Evolutionsprozess in einem Maße beschleunigen, das uns ermöglichen würde, das Flammenmeer unbeschadet zu überstehen. Daher umgaben sie zunächst die Erde mit einem holografischen Feld und im Anschluss daran jeden Menschen und jedes Tier. Dann programmierten sie realistische Vorgänge in diese Felder ein. Dadurch beraubten sie uns für etwa zwei Jahre unseres freien Willens, aber dies ließ sich nicht umgehen und war vom Galaktischen Kommando aus gestattet worden. Sie versuchten, sich so wenig wie möglich einzumischen und ließen den Dingen ihren Lauf. Es war notwendig, auch den ganzen Himmel und die Atmosphäre in dieses Feld zu hüllen. Eine der Hauptprogrammierungen in den Feldern, neben der eigentlichen Programmierung des Schutzes unseres Planeten war, uns so schnell wie möglich bewusstseinsmäßig zu entwickeln.

Dieses Programm entwickelte in den Jahren 1972 bis 1974 eine gewisse Eigendynamik und wir legten erst so richtig los. Dadurch schloss das Experiment viel erfolgreicher ab, als je erwartet worden war. Statt der vermeintlich zehn Personen ist es jetzt die ganze Menschheit, denn wir sind ja alle noch da. Mit der sirianischen Intervention war auch Zeit gewonnen worden, um das synthetische Gitter des Christusbewusstseins zu vollenden, ohne das niemand in die nächst höhere Bewusstseinsebene aufsteigen kann. Dieses Gitternetz wurde am 4 Februar 1989 ("Harmonische Konvergenz") vollendet. Durch diesen evolutionären Schub, durch diese unglaubliche Eigendynamik, verändert sich das Christusbewusstseinsnetz fast stündlich, was wohl noch nie vorher beobachtet worden war.

Normalerweise dauern solche Veränderungen Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte! Dies ist auch mit einer der Gründe, warum die Hellseher momentan schlechte Karten haben. Denn wie Drunvalo schon sagte, die alten Prophezeiungen beziehen sich auf Zeitlinien, die wir schon längst verlassen haben...

Laut Drunvalo hat auch der aufgestiegene Meister Thoth (der die Erde am 4. Mai 1991 definitiv verlassen hat, weil er der Ansicht war, die Menschheit würde es jetzt alleine schaffen) gesagt, dass wir die wirklich einzigartigste Erfahrung machen werden, die das Leben jemals zu bieten hatte: Noch vor dem Jahre 2013 werden die letzten Menschen dieser Erde gemeinsam in die nächst höhere Bewusstseinsebene aufsteigen. Natürlich werden vor diesem Aufstiegsprozess viele Menschen sterben müssen und erst durch ihren Tod und die Wiedergeburt in das Christusbewusstsein eingehen können. Aber für einen großen Teil der Menschheit wird dieser Aufstieg so ablaufen, als ob wir in unserer Entwicklung eine Million Jahre voraus wären! Wir werden als bewusster Planet diesem Wandel begegnen. Und das Wissen um die Merkaba, die auch ein interdimensionales Fahrzeug darstellt, wird dabei eine große Rolle spielen. Selbst wenn Sie niemals einen FOL - Workshop besucht haben, werden Sie sich kurz vor diesem Geschehen mit aller Präzision daran erinnern, da das Wissen um die Aktivierung und den Gebrauch der Merkaba bereits im kollektiven Unterbewusstsein verankert sind. Dies war unter Anderem der Grund, warum Drunvalo Melchizedek weltweit seine FOL - Workshops durchgeführt hat.

Es scheint so, als ob wir das ganz große Los gezogen hätten, denn wir werden uns nicht nur sehr bald auf den höheren Obertönen der vierten Dimension wieder finden, sondern in noch höhere Weiten aufsteigen, von denen wir uns jetzt noch keinerlei Vorstellung machen können. Irgendwann werden wir uns derart in universellen dimensionalen Oktaven bewegen können, die das Universum in selbiger Form noch nie zuvor gesehen hat. Wo das Ganze enden wird, können wir nur ahnen. Wissen werden wir es eines Tages, dann, wenn es geschieht...

 

Zum Seitenanfang Zur Startseite

© Phoenix-Freundeskreis 2017