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von Toni Delz


GEHEN WIR DEM ZEITNULLPUNKT ENTGEGEN? 

Zeit und Raum verkürzen sich immer mehr, aber der Mensch hat es noch nicht gelernt, seinen Denkprozess auf die Erfordernisse des Weltraumzeitalters einzustellen und planetarisch oder gar kosmisch zu denken. Was geschieht, wenn dieser Zeitpunkt erreicht wird? Gehen wir einer Dimensionsverschiebung entgegen? Die letzten sieben Jahrzehnte brachten der Menschheit mehr Entdeckungen und Fortschritte als die letzten sieben Jahrhunderte zusammengenommen. Dieser Fortschritt, der sich nicht nur auf die industrielle Entwicklung unserer Konsumgesellschaft beschränkt, obwohl er gerade in ihr vielleicht seinen stärksten Niederschlag findet, hat das Leben des so genannten 'Kleinen Mannes' von Grund auf verwandelt, von der Waschmaschine über Kühltruhen, elektrische Rasiergeräte, Schallplatten, Transistorgeräte und Infrarotbeheizung bis hin zur rasanten Entwicklung der Massenmedien, die Zeit und Raum zusammenrücken lassen: Tageszeitungen, Radio und Fernsehen bringen uns die Ereignisse fernster Kontinente ins Haus. Bequem im Sessel sitzend, sehen wir die Ereignisse ferner Kriegsschauplätze und die Satelliten-Direktübertragung lässt uns die Abenteuer der Astronauten miterleben, als seien wir selbst im Weltraum. Flugzeuge überbrücken in wenigen Stunden die Kontinente, Zeit und Raum zusammenrückend in Reisen, die noch vor wenigen Jahrzehnten Wochen und Monate und früher gar Jahre benötigten.

Die Gesetze von Zeit und Raum, jene dem Menschen auferlegten dreidimensionalen Fesseln, scheinen in Auflösung begriffen zu sein und es hat den Anschein, als rücke die Erdenmenschheit immer mehr auf den Zeitnullpunkt zu, jenen Punkt nämlich, von dem die Bibel - ebenfalls in 'zeitlichen' Begriffen - als dem Jüngsten Tag spricht.

IST DIE MENSCHHEIT AUF DEM WEGE, IN EINE ANDERE DIMENSION ÜBERZUWECHSELN?

Es mag nicht uninteressant sein, einmal die Frage in den Raum zu stellen, ob die Erreichung dieses Zeitnullpunkts vielleicht mit der Bewusstseinserweiterung der gesamten Menschheit oder gar ihrer Versetzung in eine völlig andere Bewusstseinsebene identisch sein wird. Da kein Mensch diesem, durch die Entdeckung der Einstein'schen Formel eingeleiteten Entwicklungsprozess der Zeitverkürzung entgehen kann, ist es nicht nur von wissenschaftlichem, sondern von allgemeinem Interesse - und im wahrsten Sinn des Wortes 'höchste Zeit', sich darüber einige Gedanken zu machen. Für diejenigen unserer Leser, die mit der Mathematik nicht auf dem besten Fuß stehen, wollen wir versuchen, die Dinge in allgemeinverständlicher Form darzulegen: Die Einstein'sche Formel besagt, dass die Masse eines Gegenstands, dessen Geschwindigkeit die Grenze der Lichtgeschwindigkeit erreicht, sich ins Unendliche ausdehnt. Wir wollen hier diese Formel einmal nur auf abstrakte Begriffe, wie z.B. das menschliche Bewusstsein und die Zeit, die uns besonders interessieren, anwenden: Sobald das menschliche Bewusstsein alle Eigenschaften des Lichts angenommen hat, erreicht es die Lichtgeschwindigkeit und dehnt sich aus ins Unendliche. Man spricht dann vom Zustand der "Erleuchtung", den die Inder als 'Satori', die Chinesen als 'tseu jan', die Christen als 'Einssein mit dem Unendlichen oder Unio mystica' bezeichnen. Der neuere Sprachgebrauch hat dafür das Wort 'Kosmisches Erwachen' geprägt. Das gleiche Gesetz lässt sich auf die Zeit anwenden: Bei Erreichung des Zeitnullpunkts wird sich die Zeit ausdehnen ins Unendliche, sie wird zur immerwährenden Gegenwart oder 'Ewigkeit'.

Vielleicht ist auch hier die Erklärung zu suchen für jenes eigenartige, immer in der Nähe der Bermudas (Bermuda-Dreieck) beobachtete Phänomen, das der amerikanischen Luftwaffe so viele Rätsel aufgibt: Nicht nur einzelne Flugzeuge, sondern ganze Geschwader haben sich dort plötzlich - aus irdischer Sicht gesehen - in 'Nichts' aufgelöst. Da die amerikanische Luftwaffe auf diese Weise in den letzten Jahrzehnten hier bereits eine ganze Luftflotte eingebüßt hat, bestehen für weite Strecken dieses Gebiets besondere Vorsichtsmaßnahmen. Man kann sich mit Recht die Frage stellen, ob hier nicht einfach ein Überwechseln auf eine andere, unseren irdischen Sinnen nicht mehr feststellbare, Dimension vorliegt, ähnlich wie wir ja wissen, dass unsere Sinne nicht befähigen, alle existierenden Farben und Töne wahrzunehmen. Wie dem auch sein mag, gehen wir lieber zu der uns beschäftigenden Frage des Bewusstseins und der Zeit zurück:

WIE STEHT ES MIT DEM BEWUSSTSEIN DES MENSCHEN, DER MENSCHHEIT?

Der Mensch erhebt für sich den stolzen Anspruch, die 'Krone der Schöpfung' zu sein und bildet sich viel ein auf seine Intelligenz, sein Wissen und die technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften, die er sich erwarb. Tatsache ist jedoch, dass der Mensch zwar über ein Übermaß an Wissen, aber auch an einem enormen Mangel an Weisheit verfügt, der ihn hindert, die Errungenschaften seines Geistes zur eigenen Arterhaltung und zur Erhaltung des Planeten einzusetzen, der ihn trägt. Und misst man dieses, oben erwähnte 'Übermaß an Wissen' an all dem, was dem Menschen noch zu entdecken bleibt, so schrumpft das Übermaß zu einem doch sehr bescheidenen Maß zusammen: Er kennt zwar die Bahnen, auf denen sich seine Raketen zum Mond bewegen müssen, aber die Gesetze, die die Psyche des Menschen und vor allem seinen Geist regieren, stellen ihn vor immer neue Rätsel. Sein Entdeckerdrang, der ihn stets nach außen trieb, hat ihn gehindert, den Spruch der Sphinx zu lösen: "Erkenne Dich selbst".

Bewusstsein, also bewusstes Sein, kann sich aber nur da bilden, wo Erkennen und das schon in der Wortwurzel Be-wusst-sein verborgen angedeutete 'Wissen' vorhanden sind. (Viele Menschen glauben, etwas zu wissen, sie 'nehmen etwas an', weil sie es gelesen oder gehört haben. Wir wollen hier mit 'Wissen' nur das auf eigener - praktischer Erfahrung gereifte Wissen bezeichnen.) So sind Erkenntnis und Wissen nur die Vorstufen zum Bewusstsein und erst, wenn dieses sich mit allumfassender Liebe paart, wird es zur Weisheit, denn nur in diesem Fall wird das Wissen seinem Zweck entsprechend angewandt. Aber blenden wir jetzt zurück auf die wissenschaftlichen und technischen Fortschritte der Menschheit, um den aktuellen Bewusstseinszustand der Menschheit näher unter die Lupe zu nehmen: Während früher Fortschritt und wissenschaftliche Errungenschaften nur wenigen Individuen der begüterten Klassen vorbehalten waren, hat sich hier die Situation doch recht deutlich verschoben. Der Begriff der 'begüterten Klasse' hat sich auf weite Bevölkerungsschichten unseres Planeten ausgedehnt, genauer gesagt, auf ungefähr ein Drittel der Menschheit, während die restlichen, verbliebenen zwei Drittel nur geringen Anteil haben an den Vorteilen dieser Entwicklung unserer Zivilisation.

Auch der 'Mann von der Straße' kann - zumindest in unseren Breiten - sich einen flotten Straßenkreuzer leisten oder, wenn es die Notwendigkeit erfordert, sich einer Herztransplantation unterziehen. Abgesehen von den doch im Verhältnis zu anderen Ländern recht beschränkten Notfällen in unserem Land, führt der deutsche Arbeitnehmer ein recht behagliches Dasein. Um unserer Erinnerung nachzuhelfen, genügt es, die jetzigen Zustände mit denen zu vergleichen, wie sie zwischen den beiden Weltkriegen herrschten oder nach dem letzten großen Krieg. Diese Fakten sind in unserer Erinnerung verblasst und wir sind nur allzu leicht bereit, Bedenken dieser Art mit dem Hinweis auf die "deutsche Tüchtigkeit" abzutun, vergessen dabei aber ganz und gar, dass es uns trotz aller Tüchtigkeit wohl kaum gelungen wäre, unserer Wirtschaft den erlebten Aufschwung zu geben, hätten nicht auch wir viel Hilfe aus dem Ausland erfahren.

Der türkische, griechische, portugiesische Fremdarbeiter, der vom Hunger ausgemergelte Inder oder Südamerikaner, der Bewohner des afrikanischen Buschs oder der Slums aber gehört zu jenen Menschen, denen die Fortschritte der Zivilisation auch heute noch vorbehalten oder nur beschränkt zugänglich sind. Alle diese Menschen hören durch die Massenmedien von den wissenschaftlichen Errungenschaften, Bedürfnisse und Wünsche werden in ihnen geweckt, die sich aufgrund ihres bescheidenen Lebensstandards aber nur in den seltensten Fällen verwirklichen lassen. So entstehen immer größere Herde der Unzufriedenheit; berechtigte Wünsche, aber auch Neid, Habsucht und materialistisches Denken werden geboren und schaffen politische Krisen, Aufstände und Kriege. Wie sinnlos ist es dann, auf die Erzeuger solcher Krisen zu schimpfen, sich also auf die Wirkungen zu konzentrieren, wo es gilt, die Ursachen zu sehen, die nun einmal in unserem eigenen egoistischen Verhalten, in unserem materialistischen Denken und in der gewissenlosen Handhabung der Güter einer uns anvertrauten, für alle Menschen bestimmten Zivilisation zu suchen sind. Denn wer vermöchte nicht Verständnis dafür aufzubringen, dass der vom Schicksal benachteiligte Bewohner der "Dritten Welt" den berechtigten Wunsch verspürt, auch zu jenen 'Privilegierten' zu gehören, denen alle Dinge zur Verfügung zu stehen scheinen, die er trotz größtem Fleiß auf normalem Wege nie zu erreichen vermag?

Diese, unsere eigenen, negativen Denkgewohnheiten sind es, das auf uns selbst konzentrierte, ichbezogene Denken des Menschen, die immer wieder die gesamte Menschheit und den Planeten Erde an den Rand der globalen Vernichtung führen. Denn das 'Übermaß' unseres leider nicht mit Weisheit gepaarten Wissens hat uns die Möglichkeiten und die Mittel der atomaren Vernichtung des Erdballs in die Hände gespielt. Aber selbst wenn es der vereinten Macht aller friedliebenden Kräfte der Menschheit vergönnt ist, den Planeten und seine Bewohner vor diesem Schicksal zu bewahren, ist die Gefahr der Selbstvernichtung noch nicht gebannt: Die zunehmende Umweltverschmutzung von Erde, Wasser und Luft setzen eine Frist für die Überlebensmöglichkeit, die sich genau kalkulieren lässt. Hinzu kommt der gewissenlose Abbau des Rohstoffmaterials des Planeten, der in keiner Weise dem Bevölkerungszuwachs, geschweige denn den nach uns kommenden Generationen Rechnung trägt. Hier lässt sich kaum noch von 'Abbau' sondern nur noch von 'Raubbau' sprechen.

WANN ENDLICH WERDEN WIR ERWACHEN?

Und der Mensch, die intelligenzbegabte 'Krone der Schöpfung' taumelt wie schlaftrunken durch das Dasein, sich seiner selbst in Wahrheit kaum bewusst, mehr oder weniger seinen Wünschen und seinem Wollen, seinen Trieben und seinen Neigungen frönend, Selbstbewusstsein mit Selbstüberheblichkeit verwechselnd. Während die Weltraumstation ISS im Weltraum kreist, sind wir im mittelalterlichen Denken stecken geblieben, uns selbst für den Mittelpunkt des Universums haltend. Würde man dies graphisch darzustellen versuchen, würde man eine sich auf den Mittelpunkt zu bewegende Spirale erhalten. Wenn es uns nicht gelingt, unseren gesamten Denkprozess um 180 Grad herumzuwerfen, d.h. also die Spirale von innen nach außen laufen zu lassen, uns nicht nur unserer selbst, sondern auch aller anderen Planetenbewohner bewusst zu werden, rufen wir eine Katastrophe hervor, die sich auf unser gesamtes Sonnensystem auswirken wird und unter Umständen sogar kosmische Ausmaße annehmen kann, denn jede Ursache schafft eine Wirkung.

Wenn wir nun aus dieser Sicht heraus noch einmal die eingangs geführten Überlegungen, die Zeit betreffend, betrachten und nur als Hypothese aufgestellt, den von uns erwähnten Zeitnullpunkt in den Mittelpunkt einer solchen Katastrophe hineinsetzen, erhalten wir ganz schlicht und einfach den biblischen Bericht der Apokalypse: Müsste nicht jeder von uns, in dem Augenblick, in dem die Zeit statisch und zur 'Ewigkeit' wird, in den von ihm selbst geschaffenen Gegebenheiten weiterleben, Himmel, Hölle, Paradies, Illusion oder Wirklichkeit?


DER LORBEER 

Lorbeerbäume wachsen hierzulande in Kübeln. Diese stehen über Winter in einem kühlen hellen Raum, Sommertags im Freien. Dort verbreiten sie im Umkreis von zehn Metern einen Hauch üppiger, südländischer Vegetation und beweisen zum Stolz ihres Besitzers höhere Gartenbaukunst. Wer aber den Lorbeer richtig kennen lernen will, fährt südwärts über die Alpen oder bucht einen Flug nach Mallorca, vielleicht nach Teneriffa. Am besten jedoch macht er sich auf nach Delphi, dem Heiligtum des Apoll, am Fuß des Berges Parnass in Griechenland.

Apoll, Sohn des Zeus und der Leto, war einer der großen Götter Griechenlands. Er hütete, was hell und gut war, die Jugend, die Dichtung und die Musik. Er hielt seine Hand schützend über Ackerbau und Heilkunst, über das Vieh auf der Weide und die Schiffe auf dem Meer. Mit scharfem Blick erkannte er Gegenwart und Zukunft. Bei all dem war er schön - nun ja, wie eben Apollo. Alles was Apollo tat oder war, hatte Maß und Ziel. Wenn er Gewalt anwendete, so hatte auch das seinen Grund. Zum Beispiel wollte er die heilige Stätte Delphi für sich erobern, denn hier ging der Blick in die Zukunft noch tiefer und weiter als überall anderswo auf der Erde. Doch der Drache Python - von dem übrigens die Pythonschlangen den Namen haben und wonach man sich ungefähr vorstellen kann, wie schrecklich der Drache aussah - , dieser Drache Python bewachte das Heiligtum.

Apollo blieb nichts anderes übrig, als ihn zu töten. Nach dem Kampf reinigte er sich mit dem Laub des Lorbeers von Blut und Schuld. Rein und strahlend nahm er das Heiligtum in Besitz. Die Griechen bauten ihrem Gott einen herrlichen Tempel und opferten ihm auf dem Apolloaltar, indes die Priesterin Pythia im Zustand der Verzückung kundtat, was sie 'Delphisches Orakel' nannte und, so heißt es, Apollo selbst ihr eingab. Wie sie es schaffte, Kontakt mit Apollo aufzunehmen, blieb ungewiss. Einige sagen, betäubender Erddampf habe sie in Ekstase versetzt, andere sprechen von geheimnisvollem Wasser, andere vom Laub des Lorbeers, das sie kaute. Vielleicht war es wirklich Lorbeerlaub, denn Lorbeer wuchs als heiliger Baum des Gottes überall in Delphi. Er wächst auch sonst, wo Apoll verehrt wurde, in ganz Griechenland und im Römischen Reich.

Lorbeer verscheucht nicht nur Gebrechen des Leibes, sondern tilgt auch Krankheiten der Seele, die aus Schwachheit, Verstrickung und Schuld entstanden. Lorbeer zeugt vom Sieg über sich selbst, von der Weisheit des Wissenden, von der Demut des Erkennenden. Darum ist er das Zeichen der Sänger, der Dichter der Seher. Sieg im Zeichen des Lorbeers war ursprünglich versöhnlicher Sieg und oft ein Sieg des Geistes über die menschliche Natur. Wenn später römische Legionäre nach gewaltigen Schlachten des vergossenen Blutes überdrüssig waren und es sühnen wollten, reinigten sie, gleich Apoll, Waffen, Gerät und Feldzeichen mit Lorbeerblättern. Um ihre Stirnen wanden sie Lorbeerkränze. Allmählich ging dieses authentische esoterische Wissen verloren und übrig blieb lediglich das exoterische Brauchtum. So wandelte sich das Zeichen der Sühne in die Corona triumphalis, den Kranz des Erfolges und des Ruhmes. Selbst im Titel 'Baccalaurus' steckt der Hinweis auf die Beerentragenden Lorbeerzweige, mit denen sich früher junge, frisch gebackene Doktoren nach bestandenem Examen schmückten. Lorbeer heißt botanisch nach seinem römischen Namen 'laurus nobilis'.

In einen Lorbeerstrauch verwandelte sich einst auch die schöne Nymphe Daphne, um sich Apollo zu entziehen, der sie mit seiner Liebe verfolgte. Man schrieb dem Lorbeer mancherlei wundertätige Kräfte zu: So sollten Wahnsinnige unter dem Einfluss des Lorbeers zur Ruhe kommen. Man wähnte sich im Schutz der Lorbeerwälder vor der Pest sicher. Von Kaiser Commodus, der 180 bis 192 nach Christus regierte, wird berichtet, dass er bei jeder Andeutung von Pest furchtsam in einen nahe gelegenen Lorbeerhain flüchtete. Ein anderer römischer Herrscher, Kaiser Tiberius, hatte Angst vor Gewittern. Sowie die ersten schwarzen Wolken aufzogen, lief er schon, einen schützenden Lorbeerkranz zu holen, denn zu allen anderen Fähigkeiten besitzt der Lorbeer auch noch die Gabe, Blitze abzuwenden. Tatsächlich soll Lorbeer, im Gegensatz zu Walnuss und Buche, die häufig vom Blitz getroffen werden, selten mit Blitzen in Berührung kommen. Dies wird dem hohen Ölgehalt zugeschrieben, denn das Öl hemmt die Leitfähigkeit, so dass die Blitze sich lieber andere Blitzableiter suchen.

Ein Lorbeerbaum wurde sogar zum Retter des Apollotempels in Rom, als während eines großen Brandes weite Teile der Stadt in Schutt und Asche sanken und selbst die Regia, die Königsburg in Flammen stand. Aber der Tempel des Apollos blieb vom Brande verschont, weil ein Lorbeerbaum dem Feuer den Zugang verwehrte.

Heute dient der Lorbeer in der Hauptsache dazu, Braten, Fisch, Liköre und Essig angenehm zu würzen und Geschmack zu verleihen. Aus den Früchten gewinnt man grünes, stark riechendes, zähes Lorbeeröl als Ausgangsmaterial für Salben allerlei Art. Dieses Lorbeeröl ist auch bekannt dafür, dass es Fliegen und sonstige Insekten vertreibt. Früher war es deshalb üblich, Türen und Fenster, z.B. von Fleischerläden mit Lorbeeröl zu bestreichen. Bitterliköre mit Lorbeerzusatz erfreuen sich hoher Wertschätzung als appetitanregende, Magenstärkende Getränke. Während des Sommers pflückt man nach Bedarf Blätter und junge Triebspitzen. Tee aus den Blättern beseitigt Magenstörungen. Man rechnet 6 Gramm Lorbeerblätter auf einen Liter Wasser. So ist dieser Baum mit den immergrünen Blättern vielseitiger talentiert, als es auf den ersten Blick erscheint, wenn er da nur in der sommerlichen Sonne steht und sich wärmt. Möge sie ihm gut bekommen und ihm von den Gestaden Griechenlands erzählen, von den alten Geschichten und dem jungen, schönen Gott, der um seine verborgenen Kräfte wissend, sich seiner zuerst bediente.


DIE MEDITATION ALS WEG ZUR TRANSZENDENZ 

Es gibt in jedes Menschen Leben Momente, in denen die eigene Begrenzung spürbar und das Bedürfnis wach wird, diese Grenzen zu durchstoßen, um den Durchbruch zu finden zu jener transzendenten Wirklichkeit, die - über alle unsere Begriffe erhaben und alle uns bekannten Dimensionen sprengend - von uns immer nur höchst unzureichend verstanden werden kann.

Dass diese transzendente Wirklichkeit immer nur 'relativ' erfahren werden kann, je nachdem auf welcher Ebene des Daseins oder der Dimension des Bewusstseins sich der Erkenntnissuchende selbst befindet, ist wohl einleuchtend. Jede dieser verschiedenen Daseinsebenen, grobe und feinere, hat ihre eigene Gesetzmäßigkeit und mit dem Grad ihrer Verfeinerung wächst ihre potentielle Energie. Dies können wir bereits erkennen, wenn wir die mechanische, die chemische und die atomare Ebene miteinander vergleichen. Die in der feineren Ebene der Chemie herrschende Energie ist weit mächtiger, als die grobe und begrenzte der mechanischen Energie. Beide aber werden übertroffen von der feineren, subtileren atomaren Energie, die doch als die mächtigste der Stoffwelt gilt. Wirklich die Mächtigste? Ist nicht der Geist noch feiner, noch mächtiger, da er die Kernenergie zu lösen und zu fesseln weiß? Aber weder diese Kernenergie, noch unser Geist, haben 'universalen' Charakter. Selbst wenn diese Feinheitsnuancen in der Energieskala auf ein noch mächtigeres Universales hindeuten, kann diese universale Energie unser Denken nur als Hypothese beschäftigen: Grundlage alles Seienden, entzieht sie sich jeder relativen Erfahrung. Alle 'denkerisch-experimentelle' Erfahrung ist relativ. Absolute Erfahrung in einem universalen Bereich des Seins - den wir als Arbeitshypothese akzeptieren wollen - kann nur durch eine progressive Verfeinerung des Geistes selbst, als Subjekt der Erfahrung zustande kommen. Nach der von uns im stofflichen Bereich erkannten Ordnung, müsste ein derart verfeinerter Geist an potentieller Energie zunehmend, fähig sein, höhere Seinszustände wahrzunehmen.

Durch die 'Heisenberg'sche Unschärfe-Relation' wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass es eine Seinswirklichkeit jenseits unserer sinnlichen Erfahrung gibt, die damit auch jenseits der wissenschaftlichen Beobachtungsmethode und des Experimentes liegt.

Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker gab bereits 1943 in seiner Schrift "Zum Weltbild der Physik" folgende Definition: 'Meditation ist eine Aneignung einer Wahrheit durch das Bewusstsein, bei der nicht nur der Inhalt, sondern auch die Struktur des Bewusstseins verändert wird.' - So wurde bereits vor fast siebzig Jahren die durch die Praxis der Meditation bedingte Strukturveränderung des Bewusstseins wissenschaftlich zur Debatte gestellt.

Der Mensch, vielschichtiges, auf der Erde lebendes und wirkendes Wesen, hat auf den unteren Ebenen seines Naturells gewöhnliche Wesenszüge mit den bescheidensten Lebewesen und den rohesten Substanzen gemein. Auf der anderen Seite seines Wesens hat er am Göttlichen essentiellen Teil und ist selbst Teil der göttlichen Essenz. Und so steht es ihm frei, im Haus seiner Persönlichkeit auf den unteren oder oberen Sprossen seiner Leiter zu tanzen, Abgründe oder Höhen seines Seins zu betonen. Nichts in der allgemeinen Verfassung des Menschen ist an und für sich übel oder verkehrt. Da der Mensch aber ein moralisches Wesen ist, entscheidet er durch die Art, auf die er seine Wahlfreiheit im Rahmen seines Verstehens anwendet in weitem Umfang über seine Entwicklung und deren Tempo.

Entscheidender als alle Großtaten in der Evolution der Menschheitsgeschichte war für den Menschen der Augenblick, als er sein Augenmerk wieder auf seinen göttlichen Ursprung lenkte. Diese Entdeckung, die jeder selbst machen muss, ist die einzigste Grundlage für eine echte Lebensphilosophie.

Die meisten Menschen möchten zwar eine Meisterung ihres Lebens erlangen, nur wenige aber sind bereit, die dafür notwendigen Mittel an Energie und Zeit aufzuwenden. Nur in dem Maße, wie ein Mensch im Einklang steht mit dem Göttlichen Gesetz, wird er das Ziel der Lebensmeisterung erreichen.

Wer sich aber nun wirklich entscheidet, planvoll einen solchen Weg zu beschreiten, der wird sich bald der Tatsache bewusst, dass der abendländische Mensch auf diesem Gebiet seit geraumer Zeit in einem himmelschreienden Dilettantismus verfallen ist. Das geistige Abendland, während der letzten Jahrhunderte auf die groben Bereiche der Stoffwelt konzentriert - in der unbestreitbare Meisterschaft erreicht wurde - schaut heute erneut wieder nach dem Osten. Hier trieb eine geistige Elite ihre Suche in umgekehrter Richtung voran und erwarb sich die Meisterschaft über jene Seinsbezirke, die uns bestenfalls gerade noch 'denkmöglich' sein mögen, über deren Erfahrbarkeit wir aber zumeist in Unkenntnis verharren. Es mag daher zweckmäßig erscheinen, sich über feinere und mächtigere Energie-Ebenen und den Zugang zu ihnen dort Antwort zu holen, wo eine solche erwartet werden kann. Sofern fernöstliches Wissen heute noch bestätigt werden muss, mag man über die zuverlässigen Bezeugungen gewissenhafter Berichterstatter hinaus, die von einer alle unsere Begriffe übersteigenden Beherrschung biologischer, psychischer und geistiger Kräfte künden, noch die Tatsache in Erwägung ziehen, dass es im Fernen Osten schon in ältesten Zeiten Auskünfte über Grundstrukturen des Seins gegeben hat, deren Richtigkeit die abendländische Forschung gerade in den letzten Jahrzehnten bestätigt fand.

Noch bis vor wenigen Jahren war es fast unmöglich, mit authentischem fernöstlichem Wissen real in Kontakt zu kommen, da die Exklusivität streng gewahrt wurde. Heute nun, da im physikalischen Bereich unseres Denkens feinste und mächtigste Energien erschlossen wurden, öffnen sich auch die Schleusen des Geistigen, um mächtige Energien und damit größte Chancen frei zu machen. Solche Chancen müssten sich, um für uns echt zu sein, im Rahmen unserer Wesensart auftun und dürften unser geistiges, religiöses, wissenschaftliches und gesellschaftliches Sein nicht überfremden; sie müssten unserem Mangel abhelfen ohne uns zu zwingen, Teile unserer Lebenserfahrung aufzugeben; ohne das anzutasten, was uns (geistig) reich macht.

Eine solche dynamische Chance bietet sich uns in der Meditation in Form von jahrtausendealten Techniken von unfehlbarer Wirkung, deren Kenntnisse man unter bestimmten Bedingungen erreichen kann.

Sie machen es dem menschlichen Geist möglich, sich zu verfeinern und schließlich am Punkt der subtilsten Spitze den Zustand jener Transzendenz zu erreichen, der für unsere relative Vorstellungswelt völlig unzugänglich ist und bleiben wird. Es ist nicht möglich, sich eine absolute Erfahrung vorzustellen, z.B. eine Struktur des Bewusstseins, bei der der Unterschied zwischen Subjekt und Objekt der Erfahrung aufgehoben ist, indem der Erfahrende und der Gegenstand der Erfahrung sich vereinen.

Die Folgen einer auch nur zeitweilig und kurzfristig erreichten Verwirklichung dieses Zustandes sind weit reichend - bedeutet er doch den tatsächlichen Kontakt mit universaler Energie, die identisch ist mit universaler Harmonie. Denn Unordnung und Disharmonie haben keinen universellen Charakter und müssen in den Grenzen der Relativität zurückbleiben. So sind denn auch Energie und Harmonie die Begriffe, unter denen sich die mannigfachsten Wirkungen der Meditation im persönlichen Leben manifestieren und da, wo der eine oder andere dieser Begriffe fehlt, herrscht Diskrepanz zwischen der universalen Harmonie oder göttlichen Gesetzmäßigkeit und dem Meditierenden. Meditation ist keine Flucht vor der Realität des Lebens, sondern vielmehr eine Einbeziehung der Innenseite des Daseins, dieses zu seiner Gesamtheit vervollständigend und ihm seine eigentliche Fülle gebend.

Die vollkommene Ruhe des Geistes in der Transzendenz ist der erforderliche Gegenpol zu den Anforderungen eines Lebens, dessen Aktivität sich täglich steigert. Von dieser Kraft und Ruhe des Absoluten trägt der Geist bei jeder Meditation etwas in den äußeren Lebensbereich, lässt es dort anwachsen und stärkt des Menschen Denken, Fühlen, Reden und Handeln unter dem Hauch der transzendenten Wirklichkeit.

So wird die Wissensquelle des Fernen Ostens schließlich auch für den abendländischen Geist zur Begegnung mit der Transzendenz, in der er seinen Ursprung hat. Vollziehen muss freilich jeder diese Begegnung selbst - jeder Einzelne aus freier Entscheidung - indem er sich entschließt, die Praxis der Meditation zum konkreten Bestandteil seines Lebens zu machen.


HEITERES UND HUMORVOLLES 

Buddha

Humor ist eine Gottesgabe. Wir sind der Ansicht, daß der Phoenix, als Träger echter Lebensfreude, sich eine humorvolle Note leisten kann...

Aus unserem Antiquariat:

In seinem, 1939 im Carl-Stephenson-Verlag, Berlin, erschienenen Buch "Ein seltsam Ding ist doch der Leib" schreibt Wendelin Überzwerch:

Der Nabel ist des Bauches Schloss, auf griechisch heißt er Omphalos.

Warum man ihn fast abgeschafft, im Sprachschatz ist mir schleierhaft.

Er ist doch, wähl ich ein Exempel, gewissermaßen Prägestempel!

In ihm auch eint sich das Getrennte: Das Leibliche und Transzendente.

Der Weise, der des Geistes harrt, stur nämlich auf den Nabel starrt.

Weil sich erschließt nach alten Lehren, der Zugang so zu höh'ren Sphären.

Und weil so quasi führt vom Nabel, zum Metaphysischen ein Kabel...


VON DER KRAFT DER GEDANKEN 

Gedanken sind Kräfte gewaltigen Ausmaßes, insbesondere, wenn sie BEWUSST gesteuert und ZIELGERECHT eingesetzt werden.

Die meisten Menschen sind sich ihrer Gedanken gar nicht bewusst und können sie noch viel weniger kontrollieren. Testen Sie sich selbst. Setzen Sie sich ruhig und entspannt hin, schließen Sie einen Moment die Augen und versuchen Sie einmal zu beobachten, wie viele der unterschiedlichsten Gedanken auf Sie einstürmen. Ein Gedanke gebiert den anderen und Sie werden Mühe haben, einen aus dem bunten Potpourri herauszugreifen und festzuhalten oder denselben gar zu seiner Quelle zurückzuverfolgen.

Viele Menschen denken 'negativ': "Ach, was werde ich nur tun, wenn ich alt werde und krank und einsam sein werde!" und dabei malen sie sich alle Arten von Krankheit, Unglück und Not aus, die sie sich möglichst detailliert und haargenau vorstellen und sind dann überrascht, wenn sie immer Unglück haben. Oder sie sagen: 'Siehst Du, ich habe es ja gleich gesagt, dass es so kommen würde und nicht anders. Ich habe es vorher geahnt.' - Diese Denkweise hat aber mit Vorahnungen oder Hellsehen nicht das Geringste zu tun. Diese Menschen benutzen ganz einfach die ihnen anvertraute SCHÖPFERISCHE PHANTASIE in negativer Weise. Sie spielen mit den Bildekräften ihrer Seele und ihres Geistes, wie Kinder mit Dynamit und begreifen nicht, dass sie selbst die Urheber ihres Unheils sind. Wer sein Denken, Trachten und Tun auf Harmonie einstellt und dies in allen Bereichen - gleich ob auf dem gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Sektor - der wird nach nicht allzu langer Zeit feststellen, dass sich seine Verhältnisse harmonisieren.

Pechvögel haben nur solange 'Pech', bis sie es in der Schule des Lebens gelernt haben, ihr Denken zu korrigieren und positiv einzusetzen, bis sie dann eines Tages das hinter diesem Geschehen stehende kosmische Gesetz begreifen.

Viel schwerwiegender, - man kann schon sagen 'tragischer' als im Einzelfall, wirkt sich aber die negative Denkweise für die gesamte Menschheit aus. Reicht Ihre Vorstellungskraft aus, die negativen Schwingungen zu sehen, die in jeder Minute von den die Erde bevölkernden Milliarden von Menschen ausgesandt werden? Wir wünschen es Ihnen nicht, denn ein solches Wissen ist belastend. Aber wir WISSEN, dass diese gewaltigen negativen Energien den Planeten Erde umlagern und eine sehr akute Gefahr für die Menschheit darstellen. Darum machen wir den konkreten Vorschlag, einen

BRENNPUNKT DES FRIEDENS UND DES LICHTES

zu schaffen. Und so können auch Sie mithelfen, diesen Brennpunkt zu verstärken und zu vergrößern:

Denken Sie mindestens täglich einmal während einer Minute an all jene Kräfte, die sich bemühen, Friede, Liebe, Licht und Harmonie auf unserem geplagten Planeten zu verbreiten. Konzentrieren Sie sich mindestens während dieser einen Minute täglich auf den Frieden und versuchen Sie ganz bewusst den Funken des Friedens, der in vielen Menschenherzen brennt, zu einer hell leuchtenden, strahlenden Flamme werden zu lassen. Die Energie, die Sie in diesen Wunsch so vieler Menschen hineinfließen lassen, wird verstärkt zu Ihnen zurückkehren und Sie dürfen sicher sein, dass auch Ihr eigenes Leben harmonischer wird. Ihre Mitarbeit an diesem Energiefeld für den Frieden wird umso wirkungsvoller, je bewusster Sie arbeiten - und für Sie selbst der stärkste Schutz sein, wenn Sie BEWUSST handeln.

Bleiben Sie während der Aussendung dieser Energie völlig neutral, ohne Partei zu ergreifen. Sie können sich dabei auch ruhig vorstellen, wie alle Menschen in Frieden leben und wenn Sie dieses Energiefeld noch verstärken wollen, gibt es sicher auch in Ihrer Umgebung, am Arbeitsplatz, in der Familie und Nachbarschaft, Möglichkeiten, den Frieden zu leben. Durch eine solche Geisteshaltung tragen Sie entscheidend dazu bei, dass sich der Friede auch im Leben der Menschheit manifestieren kann.

WIRKEN SIE FÜR DEN FRIEDEN!

Stellen Sie sich eine Sendeanlage an Bord eines in Seenot befindlichen Schiffes vor, die auf einer bestimmten Wellenlänge funkt. Es würde dem Funker wohl kaum in den Sinn kommen, die widersprüchlichsten Angaben über Standort und Situation seines Schiffes in den Äther zu funken, da er ja das ganz bestimmte Ziel im Auge hat, Hilfe heranzuholen. Der gesunde Menschenverstand gebietet ihm vielmehr, seinen Standort und die Situation zu wiederholen, damit die heraneilenden Helfer ihn möglichst rasch erreichen können. Ganz anders verhält sich aber die Mehrzahl der Menschen: Statt einen ausgesandten Gedanken zielgerichtet zu verfolgen, lassen sie sich bald entmutigen, von Zweifeln befallen etc., senden oft kurze Zeit später schon diametral Entgegengesetzte Schwingungen aus und legen sich somit selbst Schwellen und Hindernisse auf dem Weg ihres Erfolges.

Wir haben, während diese Zeilen entstanden, eine blaue Kerze entzündet, als Symbol des Friedens und des Lichts, auf das Sie Ihre Gedankenkräfte konzentrieren können. Auch Sie können eine solche Kerze anzünden. Dadurch helfen Sie, den Friedensgedanken zu verbreiten.


KEINE ANGST VOR DUNKLEN WOLKEN 

 

Die helle und die dunkle Seite der Einheit

Hell und Dunkel, Licht und Schatten, zwei Pole der einen Wirklichkeit?

Gut und Böse, Arm und Reich, zwei Pole der einen Wirklichkeit?

Weiß und Schwarz, Yin und Yang, zwei Pole der einen Wirklichkeit?

Ist es wirklich so einfach, wie alles scheint? Fragen wir noch etwas weiter:

Bewusst und Unbewusst?

--- Halt! ---

Hier merken wir, wie unsere scheinbar eindeutige Weltensicht ins Wanken gerät. Oder waren Sie sich jetzt gerade, in diesem Augenblick, Ihrer Selbst bewusst? Kennen Sie wenigstens die Haltung Ihres Körpers, war er gerade aufgerichtet oder leicht eingesunken, war Ihr Kopf gerade oder nach links gebeugt - oder etwa nach rechts? Waren Ihre Beine angewinkelt? Und die Arme? Welche Fingerhaltung hatten Sie gerade zum Zeitpunkt des Lesens inne? Und, und, ...seien Sie ehrlich zu sich selbst - nur die Wenigsten unter uns bringen dieses Kunststück fertig, nach langem Üben. Die Übung heißt übrigens Tsyng Chen und stammt aus dem Fundus von Tchan...

Bewusst und Unbewusst?

So sind wir also selbst davon betroffen und liegt nicht beides in uns? Warum sollte dies mit den übrigen Gegensätzen soviel anders sein?

Hell und Dunkel?

Ist Dunkel nicht nur die Abwesenheit des Lichts? Denken wir an die Abendsonne, die hinter dem Horizont versinkt. Erst einige Zeit nach ihrem Untergang ist es finster - oder leuchtet da nicht der Mond, die Sterne oder ein Haus, eine Straßenlaterne in der Ferne? Nein? Sollte es bei Ihnen tatsächlich stockdunkel sein? Auch die Lichter und Lämpchen Ihres PC erloschen? Nein, denn dann könnten Sie diese Zeilen gerade nicht lesen...

Sobald es tatsächlich stockfinster ist, genügt nur ein kleines Licht, um Orientierung in der Dunkelheit zu finden. So genügt nur "ein bisschen hell", um die Macht der Finsternis zu brechen. Beobachten Sie den Sonnenaufgang, wie er mehr und mehr die Schwärze der Nacht durchstrahlt...

Und war nicht des Nachts dennoch die Sonne da? Schließlich beschien sie die andere Seite unserer Mutter Erde. So ist Dunkelheit doch nur die Abwesenheit von Licht! Nicht umsonst heisst es:

Selbst das kleinste Licht kann die größte Dunkelheit durchdringen!

 

Licht und Schatten?

Je heller das Licht, desto schärfer abgegrenzt sind die Schatten. Nehmen Sie aber nur eine zweite Lichtquelle, leuchten Sie damit den Schatten an und er verschwindet... - und kann ein Schatten dort sein, wo es kein Licht gibt - oder dort, wo kein Objekt die Lichtstrahlen aufhält, wie z.B. in der Wüste?

Gut und Böse?

Ist es nicht böse, einen Menschen umzubringen? Vielleicht um Geld zu beschaffen, das man gerade selbst dringend braucht? Oder wenn der Staat dann den Mörder mittels Todesstrafe hinrichtet? In beiden Fällen wurde ein Mensch getötet... Aber es zeigt uns, dass eine Handlung, in verschiedenen Situationen, in anderer Absicht begangen, einen ganz anderen Sinn ergibt, dass die Grenzen von Gut und Böse verschwimmen, gemessen an einer einzigen, "objektiven" Tatsache, dem gewalttätigen Tod eines Menschen.

Das ist das Spiel von "Licht" und "Dunkel", von "Gut" und Böse", welches aber letztendlich in der Einheit allen Seins gipfeln wird. Hier ein kurzes Beispiel dafür, wie relativ Gut und Böse sind. Für eine Tse-Tsefliege ist ein Frosch der Inbegriff des "Bösen", frisst er doch unsere kleine Fliege als fester Bestandteil seines Speiseplans. Für einen Menschen ist aber der selbe Frosch ein Segen, etwas "Gutes", da er durch das Fressen der Tse-Tsefliege verhindert, dass der Mensch von ihr gestochen und mit Malaria infiziert wird. "Gut" ist immer das, was unseren eigenen Interessen dient, "Böse" immer nur das, was diesen widerspricht. Um mit Einstein zu sprechen, überall herrscht Relativität, wohin man auch schaut... Denken Sie einmal in Ruhe darüber nach.

Arm und Reich?

Sind wir nur ein bisschen arm oder - was wir Ihnen wünschen - ein bisschen reich? Wo fängt Reichtum an? Sind wir für Flüchtlinge aus der Sahelzone nicht unendlich reich, sie selbst würden dort, wo sie herkommen verhungern. Keine Frage, wir können und wollen hier keine Lösung anbieten, nur ein bisschen nachdenklich machen...

Weiß und Schwarz?

Bemühen wir nicht unnötig die Farbenlehre, aber wenn wir alle Farben zusammenschütten, so entsteht - schwarz! Und dort, wo keine Farben sind... ist das Blatt Papier nicht weiß? Oder schauen wir erneut unsere Mitmenschen an: Es gibt bestimmt nicht nur unter uns "Weißen" Intelligenzbolzen - oder Gute und Böse?

Yin und Yang?

Das Yin-Yang Symbol

Dieses alte fernöstliche Symbol, richtig dargestellt, hat im weißen Tropfen immer einen schwarzen Punkt, umgekehrt übrigens auch im schwarzen einen weißen...

Beide Seiten gehören zum gesamten Bild, wie die zwei Seiten einer Münze. Warum ist das so? Überlegen Sie doch mal, können Sie einen Schneehasen im Winter oder einen Kaminfeger im Dunkeln sehen? Richtig, erst der Kontrast lässt uns überhaupt erst eine Wahrnehmung machen. Ein Fußballspiel mit nur einer Mannschaft würde ja auch nur wenig Sinn machen, richtig? "Heiß" kann nur erfahren werden, wenn wir auch "Kalt" als Gegensatz dazu kennen gelernt haben. Daher ist die ganze Schöpfung - zumindest in unserer Dimension, in unserem Raum/Zeitgefüge - polar aufgebaut, d.h. es MUSS beide Polaritäten geben, sonst wäre eine Wahrnehmung gar nicht möglich...

Phoenix-Freunde und Katastrophen?

Im Sinne des vorher gesagten, sind wir direkt ein bisschen stolz darauf, dass unser Internetangebot soviel Licht verbreitet, dass sich auch Schatten zeigen. So hat ein Zeitgenosse unser früheres Angebot http://privat.schlund.de/PHOENIX/ dazu genutzt, seine Version des Weltuntergangs unter exakt demselben Namen zu verbreiten. Nun, dies ist Vergangenheit und wir sehen ganz einfach, dass das Gesetz von Ursache und Wirkung unfehlbar funktioniert.

Katastrophen sind sowieso nicht unser Ding. Denn wir wissen um die Macht der Gedanken und tragen diesem Umstand Rechnung. Je mehr wir uns nämlich von den negativen Dingen beeinflussen lassen, desto mehr Energie geben wir diesen Dingen.

Wir möchten Ihnen dies etwas verdeutlichen und bitten Sie, über das jetzt Kommende etwas genauer nachzudenken...

Den Originalartikel können Sie auch auf der Homepage von Wolfgang Mikeleit: Aufruf zum Optimismus! nachlesen.


Wir zitieren:

...um unser wahres Potential voll zu erkennen, müssen wir uns leider erst einmal mit den aktuellen Gegebenheiten in unserer Gesellschaft auseinandersetzen. Dabei kommt das Gesetz des Karma, oder der Widerspiegelung unseres Verhaltens gegenüber der Schöpfung und dem Leben, erneut ins Spiel. Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, ziehen wir nach diesem Resonanzprinzip magisch in unser Leben! Unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen werden uns wieder gespiegelt. Worauf konzentrieren sich gegenwärtig die meisten Menschen weltweit? Richtig, auf MANGEL! Kein Wunder, das überall Armut, Leid und Not entsteht. Die Medien, allen voran das Fernsehen, präsentieren uns von morgens bis abends fast nichts anderes, als Berichte über Mangel, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Hass, Terror, Mord und Totschlag. Und als "Unterhaltung" serviert man uns dann so genannte "Actionfilme", die ebenfalls nur vor Gemeinheiten und Widerlichkeiten strotzen. Schöne, neue Welt...

Die Aussage eines der mächtigsten Medienmacher dieser Welt spricht Bände: "Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten!" Auch die so genannten Computerspiele, meistens irgendwelche "Schieß-mich-tot Spiele", richten unsere Aufmerksamkeit auf Gewalt. Glauben Sie ernsthaft, dass die ganzen Schulmassaker von den USA bis Erfurt, die steigende Zahl von Gewaltverbrechen in unserer Gesellschaft, nur "Zufall" sind? Warum wächst bei den Jugendlichen die Gewaltbereitschaft immer weiter an? Eben, wegen der permanenten Gewaltverherrlichung in allen Medien. Die Welt ist so, wie wir sie denken...

Das Perfide an dieser "Strategie" ist, dass unsere eigenen Schöpferkräfte dazu missbraucht werden, das, was wir alle nicht wollen, zu manifestieren. Es gibt leider Gottes Wesen und Kräfte im "dunklen Team", die überhaupt nicht daran interessiert sind, dass es auf diesem Planeten wieder Frieden und Harmonie gibt. Warum? Weil sich diese Kräfte und Wesenheiten von den negativen Emotionen und Ängsten der Menschen ernähren. Sie glauben das nicht? Wie wir schon gesehen haben, stellen Gedanken eine Energieform dar, die durchaus materielle Gegenstände bewegen können, wie uns das parapsychologische Phänomen der Psycho - oder Telekinese zeigt. Gerade in der Parapsychologie wirken aber emotionsgeladene Gedanken am stärksten! Liegt es da nicht nahe, dass gerade diese Energien ein besonderes "Leckerchen" für unsere negativen Freunde darstellen? Das ist quasi eine Art energetischer Vampirismus. Wollen wir wirklich durch den Konsum solcher Gewalt verherrlichender Dinge dazu beitragen, dem Negativen noch mehr Energie zu geben? Ich glaube kaum, dass das in Ihrem Interesse liegt…

Jeder Mensch, dem die volle Tragweite von Ursache und Wirkung und der Einheit allen Seins klar wird, kann eigentlich nur augenblicklich damit aufhören, diesem kollektiven Wahnsinn zu folgen. Ein positiv denkender Mensch kann und wird neue Ursachen setzen, die auf die Manifestation einer humaneren, gerechteren und schöneren Welt hinaus laufen. Ob sie es glauben oder nicht, weltweit arbeiten schon mehrere Millionen Menschen auf dieses Ziel hin! Und sie werden Erfolg haben, ja, sie haben sogar schon aktuell mehr bewirkt, als Sie vielleicht glauben. Denn die momentane Dunkelheit muss in der Präsenz des Lichtes weichen. Dunkelheit ist, rein physikalisch betrachtet, nur die Abwesenheit von Licht, hat jedoch keine eigene Substanz. Ganz anders das Licht, es besteht aus Photonen, d.h. reiner Energie. Genau aus diesem Grunde kann auch das kleinste Licht selbst die größte Dunkelheit durchdringen. Daher sind wir Phoenix-Freunde, trotz aller aktuellen Probleme, sehr optimistisch, was die Zukunft der Menschheit und dieser Erde angeht.

Die Welt ist so, wie wir sie denken und wenn ich denke, der Müller oder Meier ist ein Trottel, dann verhält er sich mir gegenüber auch so. Wenn ich aber denke, der Müller oder Meier ist ein supercooler Typ, ein echter Kumpel, dann ist er es auch. Ich habe auf diese Art und Weise schon oft aus scheinbaren Feinden gute Freunde gemacht, sowohl im Geschäftsleben, wie auch privat. Und das können Sie auch, jeder kann es, wenn er es nur will. Probieren Sie es doch einfach einmal ganz unvoreingenommen aus! Was können Sie dabei schon verlieren? Nichts...

Wir sind der felsenfesten Überzeugung, dass, wenn wir uns der Tatsache bewusst werden, das unsere Gedanken, Gefühle und unsere bewussten sowie unbewussten Glaubensmuster unsere wahrnehmbare Realität gestalten, wir es ganz alleine in der Hand haben, ob unser Leben glücklich oder trostlos verläuft, wir haben die freie Wahl. Je mehr Menschen sich dem Positiven zuwenden (und das tun jeden Tag mehr und mehr Menschen), desto eher wird eine "kritische Masse" erreicht, ein Grenzwert, der einen gigantischen Bewusstseinswandel in der gesamten Menschheit hervorrufen wird.

Die Wissenschaftler, allen voran die Werbepsychologen, haben erkannt, dass nur etwa zehn Prozent einer Population (Ort, Stadt, Land oder Welt) felsenfest von einer Sache überzeugt zu sein brauchen, damit der Rest diesen "Glaubenssatz" innerhalb von kürzester Zeit ebenfalls übernimmt. Das ist nachgewiesenes Faktum. Dasselbe Phänomen wurde auch im Tierreich beobachtet, vielleicht kennen Sie das Beispiel des hundertsten Affen. Japanische Wissenschaftler haben folgendes beobachtet: Auf mehreren, voneinander weit entfernten Inseln, lebten mehrere Affenpopulationen. Man fütterte diese Affen mit einer Art von Süßkartoffeln, die man am Strand in den Sand warf. Irgendwann kam einer der Affen auf der größten Insel auf die geniale Idee, diese Kartoffeln im Wasser zu waschen und somit vom Sand zu befreien. Das schmeckte natürlich besser und knirschte nicht so zwischen den Zähnen. Dieses Knirschen ist so übel, wie Karies in den Reißzähnen eines Tigers... Irgendwann fingen seine Artgenossen an, dieses Verhalten zu übernehmen. Ab einer gewissen Anzahl von Nachahmern (ca. 100) passierte ein erstaunliches Phänomen: ohne dass jemand den Affen auf den anderen Inseln das Waschen der Kartoffeln gezeigt hätte, taten sie dies plötzlich auch und zwar im selben Augenblick! Es wurde die "kritische Masse" erzeugt und die Information "Kartoffelwaschen ist gut" über die Verbindung allen Seins (man könnte sagen via kollektives Unterbewusstsein, oder den morphogenetischen Feldern des Rupert Sheldrake), auf die anderen Inselpopulationen übertragen. Dieses Prinzip funktioniert auch bei uns Menschen. Daher lade ich Sie ein, positive Gedanken und Gefühle, wenn möglich sogar bedingungslose Liebe, auf alles Leben überall auszusenden, wann immer Ihnen dieser Gedanke in den Sinn kommt.

Senden Sie Ihre positiven Gedanken gerade auf alle irregeleiteten, egoistischen Menschen aus, denn diese benötigen unsere positiven Gedanken am allernötigsten (die Kranken brauchen den Arzt, nicht die Gesunden), da auch sie ein Bestandteil der Einheit allen Seins sind. Christus sagte nicht umsonst: "Was ihr dem geringsten unter meinen Brüdern tut, das tut ihr mir" und "Liebet eure Feinde, denn wenn ihr die Liebe nicht habt, seid ihr nicht mehr als tönend Erz". Jesus wusste genau, wovon er sprach, nur hatte er leider nicht das heutige Vokabular und die wissenschaftlichen Informationen zur Verfügung. Diese wären von den damaligen Menschen auch gar nicht verstanden worden. Aber er hatte das innere Wissen, die totale Verbindung mit seinem höheren Selbst und die bedingungslose Liebe. Bitte beachten Sie, was immer Sie ausstrahlen, kommt auf Sie zurück. Helfen Sie durch Ihr positives Denken diesen verblendeten und unwissenden Menschen, helfen Sie sich im Grunde genommen selbst.

Denn, ob es Ihnen bewusst ist oder nicht, Sie sind wesentlich mächtiger, als Sie es sich im Moment auch nur im Entferntesten vorstellen können. Jesus Christus sagte in der Bibel:

'Wenn Ihr nur so viel Glauben (die Überzeugung, dass es so ist) hättet, so groß wie ein Senfkorn und Ihr zu diesem Berge sagen würdet: hebe dich hinweg, er würde es tun.'

Jesus Christus meinte dies  w o r t w ö r t l i c h ! Denn er kannte die Gesetze des Vaters.

Durch unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen können wir unglaubliche Dinge erreichen! Wir haben doch alle selber ein solches, scheinbar unmögliches Wunder vor gar nicht all zu langer Zeit hier in Deutschland Live, in Stereo und in Farbe erlebt:

Den Fall der berliner Mauer!

Was glauben Sie wohl, war primär dafür verantwortlich, dass dieses Wunder geschehen konnte? Erinnern Sie sich noch an die so genannten Montagsdemonstrationen, bei denen die Menschen in der ehemaligen DDR riefen: "Wir sind das Volk!" ? Diese Menschen haben mit ihren Gedanken, ihrem tiefen Wunsch nach Freiheit und ihren unbeugsamen Demonstrationen dieses Geschehen manifestiert! Und das können wir auch, jeder Einzelne von uns! WIR ALLE SIND DAS VOLK! Da können wir diesbezüglich eine ganze Menge von unseren Mitmenschen in den neuen Bundesländern lernen, aber hallo! Wer die Dokumentationen über den Mauerfall im Fernsehen gesehen hat, weis, dass es mehr als knapp an einer Katastrophe vorbei ging. Aber im entscheidenden Moment konnten die Mächtigen nicht anders handeln, der mentale und emotionale Druck dieser bewundernswerten Menschen war zu stark. Hinzu kamen noch ein paar seltsame "Zufälle" und Missverständnisse der damaligen DDR-Politiker, ebenfalls durch diese manifestative Kraft dieser Menschen erzeugt, die zum Fall der Mauer führten. Ursache und Wirkung... nebenbei bemerkt, ein Großteil der Mächtigen dieses Planeten kennt diese Gesetzmäßigkeiten besser, als viele Menschen glauben. "Du bist Deutschland!" dieser neue Slogan basiert gerade auf diesen Gesetzmäßigkeiten, man könnte ihn auch erweitern zu: "Du bist die Welt!" Unsere Welt ist nun einmal so, wie wir sie denken...

Gerade im Januar diesen Jahres wurde im P.M.-Magazin, einem populärwissenschaftlichen Magazin, ein interessanter Artikel über die positive Macht des Gebetes veröffentlicht. Mehrere Mediziner haben weltweit in Doppelblindversuchen diese Studien durchgeführt. Dabei wurden die Patienten einer Kontrollgruppe ganz normal behandelt, die andere Gruppe wurde von Gläubigen aller philosophischen Richtungen mit Gebeten zur Heilung bedacht. Erstaunlicherweise genasen die Patienten, für die Fürbitte geleistet wurde, wesentlich schneller und komplikationsloser, als die Patienten der anderen Kontrollgruppe. Dabei war den behandelnden Ärzten nicht bekannt, zu welcher Gruppe ihre Patienten gehörten. Die Quote der durch das Gebet positiv beeinflussten Patienten betrug 90%!!! Das gibt doch zu Denken, oder? "Nach Eurem Glauben wird Euch geschehen..."

Jeder Einzelne von uns hat in jedem Augenblick die freie Wahl zwischen Glück und Unglück, zwischen Angst und Liebe, zwischen Leben und Tod. Was werden Sie wählen?

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: "Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend und phantastisch sein darf?" Wer bist Du denn, dass Du das nicht sein darfst???

Du bist ein Kind Gottes. Wenn Du Dich klein machst, dient das nicht der Welt. Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du Dich einkringelst, damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen. Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen, die in uns ist. Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen! Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst den anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben, wird unsere Gegenwart auch ohne unser Zutun andere befreien.

Diese Aussage stammt von Nelson Mandela und braucht wohl nicht weiter kommentiert zu werden...


Soweit dieser Artikel. Genau aus diesem Grunde sind wir Phoenix-Freunde keine Fan´s von Weltuntergangsszenarien oder Ähnlichem.

WIR SELBST haben es in der Hand, wie sich die für uns wahrnehmbare Welt in Zukunft entwickeln wird.

Der Mensch auf dem Wege der Weisheit berücksichtigt diese Gesetzmäßigkeit...

 

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